{"id":12716,"date":"2020-03-25T12:31:26","date_gmt":"2020-03-25T11:31:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/?p=12716"},"modified":"2024-12-05T10:10:56","modified_gmt":"2024-12-05T09:10:56","slug":"jetzt-oder-nie-von-solidaritaet-nachbarschaftshilfe-und-optimismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/jetzt-oder-nie-von-solidaritaet-nachbarschaftshilfe-und-optimismus\/","title":{"rendered":"JETZT oder NIE: von Solidarit\u00e4t, Nachbarschaftshilfe und Optimismus"},"content":{"rendered":"<p><![CDATA[\n<\/p>\n\n\n<\/p>\n\n\n<p><strong>Nein, auch wir k\u00f6nnen selbstverst\u00e4ndlich und ausdr\u00fccklich nichts Gutes an dem Covid-19-Virus finden. Aber sehr wohl finden sich in Krisen, so auch in dieser Coronakrise, immer wieder Menschen, die uns durch ihr Engagement und ihre Ideen inspirieren und aktivieren. Wir haben zwei von ihnen gefunden und interviewt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Br\u00fcder Claudius Holler und Daniel Pl\u00f6tz sind umtriebig, sehr umtriebig. Nach ihren <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/bildungsangebote\/ausbildung\">Berufsausbildungen <\/a>gr\u00fcndeten sie ihre eigene Agentur, sie brachten ein Szenegetr\u00e4nk auf den Markt, errichteten einen Skatepark, einer von ihnen war seinerzeit Spitzenkandidat der Piratenpartei Hamburg und arbeitete zudem nebenbei im p\u00e4dagogischen Bereich. Au\u00dferdem engagieren sie sich auch in Hamburgs Musik- und Kulturlandschaft. Auf Corona reagierten sie prompt mit der Initiierung der Facebook-Gruppe #Coronahilfe Hamburg \u2013 f\u00fcr ein solidarisches Miteinander in Coronazeiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">#Coronahilfe Hamburg: Unkomplizierte Hilfe in Zeiten von Social Distancing<\/h2>\n\n\n\n<p>Unkompliziert und direkt k\u00f6nnen in der Gruppe Bed\u00fcrftige, Risikopatient*innen und anderweitig durch Corona in Not geratene Menschen nach Unterst\u00fctzung fragen. Geholfen wird beispielsweise beim Einkauf von Nahrungsmitteln, mit einem Medikamenten-Notdienst, beim Gassigehen mit dem Vierbeiner oder beim Ausf\u00fcllen von Formularen f\u00fcr Beh\u00f6rden.  Im Zuge von &#8222;Social Distancing&#8220; und dem verordneten Kontaktverbot ergeben sich au\u00dferdem weitere Hilfsbedarfe. Auch depressive, durch die aktuelle Situation ver\u00e4ngstigte und einsame Menschen werden bedacht. Sie k\u00f6nnen sich telefonisch an entsprechend ausgebildete Menschen wenden, die sich ihnen in der Gruppe als kompetente Gespr\u00e4chspartner*innen zur Verf\u00fcgung stellen. Die Resonanz auf die Gruppe ist riesig, die Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen, bislang ebenso.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben Claudius und Daniel, aus sicherer Distanz per E-Mail, interviewt. Vielen Dank f\u00fcr Eure Zeit, wir wissen, Ihr k\u00f6nnt Euch vor Hilfs- aber auch Presseanfragen kaum retten. Ihr habt unheimlich schnell auf die Coronakrise und die damit einhergehenden Ein- und Beschr\u00e4nkungen reagiert und die Facebook-Gruppe #Coronahilfe Hamburg, die sich als direkte Nachbarschaftshilfe versteht, ins Leben gerufen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als erstes m\u00f6chten wir gerne wissen: Was treibt Euch an? Woher nehmt Ihr die Motivation und die Ideen? <\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"309\" src=\"https:\/\/relaunch.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Claudius-Holler_web-e1585134397955.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12721\" srcset=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Claudius-Holler_web-e1585134397955.jpg 250w, https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Claudius-Holler_web-e1585134397955-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Claudius-Holler_web-e1585134397955-150x185.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Claudius Holler<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Claudius: <\/strong>Langeweile w\u00e4r jetzt als Antwort wohl zu billig. Aber ernsthaft: Wir schauen halt, was um uns herum passiert. Auf Twitter bekomme ich recht schnell mit, was sich gerade wo und wie entwickelt. Per se finde ich aktives Mitgestalten konstruktiver als passives \u00dcbersichergehenlassen. Machen ist erf\u00fcllender als labern.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"345\" src=\"https:\/\/relaunch.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Daniel-Ploetz_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12722\" srcset=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Daniel-Ploetz_web.jpg 300w, https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Daniel-Ploetz_web-261x300.jpg 261w, https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Daniel-Ploetz_web-150x173.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Daniel Pl\u00f6tz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Daniel: <\/strong>So abgedroschen es f\u00fcr manchen klingen mag \u2013 etwas Gutes und Sinnvolles zu tun, motiviert unheimlich. In den vergangenen 20 Jahren hatten wir immer wieder solche Situationen. Wobei diese nat\u00fcrlich mit allen anderen nicht vergleichbar ist. Dinge \u00e4ndern zu wollen, sie anders zu betrachten und anders und besser anzugehen \u2013 das ist wohl so ein Bestandteil unserer DNA.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer ist eigentlich f\u00fcr Eure ausgepr\u00e4gte soziale Ader verantwortlich<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius:<\/strong> Da sind unsere Eltern wohl nicht ganz unschuldig. Au\u00dferdem bin ich da auch so reingewachsen. Sieben Schulwechsel schafften eine gewisse Sensibilit\u00e4t, auch weil ich dadurch wei\u00df, wie es sich anf\u00fchlt, in einer Opferposition zu sein. Hilfe, wenn sie nicht \u00fcbergriffig ist, ist ja urkonstruktiv und erschafft im Idealfall eine bessere Gesamtsituation f\u00fcr alle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:<\/strong> Da kann ich mich Claudius nur anschlie\u00dfen. Sicherlich wurde diese soziale Ader stark von unseren Eltern geschaffen. Der Rest entwickelte sich vor allem durch unterschiedliche Situationen im Leben. Projekte, die wir machten und machen. Kein fieser Mensch zu sein, kann echt befriedigend sein. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wann kam es zur Gr\u00fcndung von &#8222;Coronahilfe Hamburg&#8220;? Und wie lange dauerte es von der Idee bis zur fertigen Facebook-Gruppe<\/strong>? <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius: <\/strong>Das war am Donnerstag, den 12. M\u00e4rz 2020 zum Feierabend, bevor es richtig losging. Ich hab die Gruppe spontan \u00fcbers Knie gebrochen und erstmal losgelegt \u2013 vor allem textlich die Grundlage geschaffen, f\u00fcr einen Safe Space inklusive Hetzfilter. Solche emotionalen Themen ziehen ja schnell allerhand aufgeregte Vollhonks an. Dann hab ich aus meiner Filterblase diejenigen direkt ins Team geholt, denen ich hinsichtlich Einstellung, aber auch Engagement voll vertraue. So ging das los.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:<\/strong> Dann ging auch alles recht schnell. Auf eine lange Historie k\u00f6nnen wir schlie\u00dflich noch nicht zur\u00fcckblicken bei der Gruppe. Logo und Banner kamen hinzu. Texte und weitere Grafiken \u2013 das Team wurde aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seid Ihr bislang zufrieden mit der Entwicklung der Gruppe, oder habt Ihr auch mit Kommentaren oder Beitr\u00e4gen zu k\u00e4mpfen, die kritisch bis unangebracht sind?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:<\/strong> Wie in jedem Forum und eigentlich dem gesamten Internet kann alles schnell un\u00fcbersichtlich werden und eskalieren. Wir sind normalerweise keine Menschen, die in Schubladen und Regeln denken \u2013 in diesem Fall muss es aber sein, damit unterm Strich die Hilfe untereinander im Fokus steht. Da braucht man eine strenge T\u00fcr. Davon leben die meisten gro\u00dfen Clubs und auch diese Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius: <\/strong>Die strenge T\u00fcr und konsequente Moderation sind zwar teilweise anstrengend, aber im Vergleich zu den \u00fcblichen Kommentarspalten da drau\u00dfen ist unsere Gruppe fast ein Ort der Gl\u00fcckseligkeit geblieben. In jedem Fall haben auch Postings zum Thema Bed\u00fcrftigkeit von Gefl\u00fcchteten oder Obdachlosigkeit ihren Platz bei uns und werden p\u00f6belfrei und fair diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie viele Mitglieder habt Ihr bis dato und wer sind die Menschen im Hintergrund, die als Administratoren und Koordinatoren die Gruppe betreuen? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Wir sind in etwa 15 Menschen aktuell. Einige nahezu in Vollzeit am Start, andere, wann immer sie Zeit finden. Alles Menschen aus unseren direkten Kontakten oder maximal eine Kontaktstufe weiter. Das ist wichtig, weil man hier wirklich gemeinsam auf einer Welle surfen muss. Ich kenne beispielsweise nicht jeden einzelnen, aber mir ist klar, dass Claudius oder einer meiner Vertrauten diese Person dann kennt. Es ist ein wenig wie eine Reunion einiger Wegbegleiter der letzten 20 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius:<\/strong> Das ging ab Tag eins Schlag auf Schlag, \u00e4hnlich exponentiell wie die Ansteckungszahlen nach oben und hat direkt die eigene Filterblase verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt mittlerweile so einige St\u00e4dte, die Eure Idee, inklusive &#8222;Look-and-feel&#8220;, direkt \u00fcbernommen haben. Ihr habt diese sogar unterst\u00fctzt, was Logoentw\u00fcrfe, Inhalte und anderes betrifft. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:<\/strong> Ja, das ist richtig. Wir haben viele Gruppen in Deutschland beim Aufbau unterst\u00fctzt. Das wollen wir gerne ausbauen, sofern es unsere Zeit hergibt. So haben wir Gruppen in Berlin, Stuttgart, Frankfurt, aber auch in kleineren St\u00e4dten wie M\u00fchlacker, Quickborn und Wunstorf mit FAQ zur Gruppengr\u00fcndung und Headergrafiken versorgt und versuchen in den Regionen ebenfalls unsere Kontakte in die jeweiligen Gruppen einzuladen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie lange kann sich so eine Solidarit\u00e4tswelle in der Bev\u00f6lkerung eigentlich halten? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius: <\/strong>Hilfsbereitschaft ist ja zum Gl\u00fcck grunds\u00e4tzlich im Menschen angelegt und in Ausnahmesituationen sofort abrufbar. Das war 1989 sichtbar, aber auch 2015 und jetzt wieder. Vielleicht haben wir das in den letzten Jahren als Gesellschaft etwas verlernt. W\u00e4r sch\u00f6n, wenn das nicht so schnell wieder abebbt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Das ist meines Erachtens schwer einzusch\u00e4tzen, da es eine solche Situation noch nie gegeben hat. Eine internationale Krise dieser Art ist lange her. Zu Zeiten der &#8222;Spanischen Grippe&#8220; hat niemand von den heutigen Kommunikationsm\u00f6glichkeiten getr\u00e4umt. Vergangene Kriege und Tschernobyl vor 34 Jahren hatten viele Menschen bedroht \u2013 auch hier gab es diese M\u00f6glichkeiten der Kommunikation nicht, und die Herausforderungen waren trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe lokaler angesiedelt als Corona. Wir merken, wie immer mehr Menschen sich mit solidarischen Gedanken anfreunden. F\u00fcreinander da sein wollen. Damit beginnen, generations\u00fcbergreifend zu denken. Dies gibt durchaus Hoffnung, dass diese Welle noch l\u00e4nger anh\u00e4lt und gr\u00f6\u00dfer wird \u2013 umso mehr m\u00fcssen wir im Blick behalten, dass niemand Mist baut und diese Welle f\u00fcr gewerbliche, unseri\u00f6se oder menschenfeindliche Zwecke nutzt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habt ihr das Gef\u00fchl, dass es eine Zeit vor und nach Corona gab und geben wird, dass eine neue \u00c4ra beginnt und eine alte endet? Oder werden die Menschen nach \u00fcberstandener Coronakrise doch wieder in alte Verhaltensmuster verfallen? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Die Chance besteht durchaus. Ob der Mensch nach der Coronakrise wirklich ausreichend Ged\u00e4chtnis hat, sich an diese Zeiten zu erinnern und das Positive beizubehalten \u2013 das bleibt abzuwarten. Da zeigte der Mensch in den letzten Jahren leider oft Gegenteiliges. Wenn man beispielsweise auf den Klimawandel schaut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius:<\/strong> Wohin solche einschneidenden Erlebnisse f\u00fchren, liegt in unser aller Hand. Wir m\u00fcssen aufpassen, dass die Ausnahmeregelungen zur Beschneidung unserer Freiheit wirklich nur tempor\u00e4r bleiben. Dass Olaf Scholz seine sogenannte \u201eBazooka\u201c rausholen musste, zeigt gerade, wie sehr wir den Sozialstaat zuletzt kaputtgespart haben. Binnen Tagen wurden existentielle Notlagen bis in die mittleren Einkommensschichten sichtbar. Hier ist jetzt viel hektische Flickschusterei n\u00f6tig geworden. Die Coronakrise wird in jedem Fall unser sp\u00e4teres \u201cOpa erz\u00e4hlt vom Krieg\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie werden wir uns als Gesellschaft ver\u00e4ndern m\u00fcssen? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius: <\/strong>Ich hoffe, dass wir langfristige Reparaturma\u00dfnahmen einleiten. Der Sozialstaat, Care-Arbeit und das Gesundheitswesen brauchen echte St\u00e4rkung. Vor allem zeigt sich in der Krise, wer den Laden eigentlich am Laufen h\u00e4lt. Es sind zu wenig wertgesch\u00e4tzte Menschen \u2013 meist Frauen \u2013 in schlechtbezahlten Berufen. Die brauchen keinen abendlichen Applaus, die brauchen bessere Arbeitsbedingungen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:<\/strong> Vielen Menschen werden aktuell l\u00e4ngst vorhandene Themen bewusst. Platt gesagt: Die Kassierer*innen sind gar nicht unwichtig?<br> Vielleicht sollte man Pflege- und medizinische Berufe doch besser entlohnen? Ist das, was ich tagein, tagaus tue, wirklich relevant? Aktuell ist die Gesellschaft ganzheitlich dazu gezwungen, sich \u00fcber solche Themen Gedanken zu machen. Viele werden hoffentlich feststellen, dass sich auch nach Corona einige Dinge \u00e4ndern m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was w\u00fcnscht Ihr Euch f\u00fcr die Zukunft und was f\u00fcr die Gegenwart? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Grillen im Alten Land mit meinen Eltern, endlich mal wieder ein entspanntes Heimspiel am Millerntor und Urlaub mit Kind und Kegel. Aktuell w\u00fcnsche ich mir: Bleibt gesund und bleibt zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius:<\/strong> Urlaub. Aber erstmal ein Spaghettieis am Elbstrand, bevor es abends zum Boule spielen an den Altonaer Balkon geht. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich meine Eltern nicht mehr nur telefonisch sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudius und Daniel, vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<![CDATA[Auch in der Coronakrise gibt es Menschen, die mit Engagement und Ideen inspirieren und aktivieren. 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