{"id":28143,"date":"2025-05-14T10:22:04","date_gmt":"2025-05-14T08:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/?p=28143"},"modified":"2025-05-14T10:34:18","modified_gmt":"2025-05-14T08:34:18","slug":"pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/","title":{"rendered":"Pflege in Not \u2013 was jetzt zu tun ist\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Einige Reformen wurden bereits durch die Ampel-Regierung auf den Weg gebracht. Was werden <\/strong><strong>Nina Warken, <\/strong><strong>die neue <\/strong><strong>Bundesgesundheitsministerin der CDU aus Baden-W\u00fcrttemberg, und ihr Team fortf\u00fchren <\/strong><strong>\u2013<\/strong><strong> was werden sie am Reformkurs \u00e4ndern? Von Fachkr\u00e4ftemangel \u00fcber Angeh\u00f6rigenpflege bis hin zur Entb\u00fcrokratisierung \u2013 wir haben die Schwachstellen der Pflege in Deutschland unter die Lupe genommen.<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fachkr\u00e4ftemangel in der Pflege<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist schon l\u00e4nger kein Geheimnis mehr: Die Pflegebranche in Deutschland leidet unter massivem Personalmangel. So errechnete die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pflege-fachkraeftemangel-zukunftsaussichten-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">laut Deutschlandfunk<\/a>, dass eine freie Stelle f\u00fcr eine ausgebildete Pflegekraft im Mai 2024 im Schnitt 230 Tage unbesetzt blieb. Bei Altenpfleger*innen betrug diese L\u00fccke <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2024-04\/09\/dak-pflegereport-fachkraeftemangel-in-der-pflege-alarmierend\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201c<\/a>lediglich\u201d 210 Tage, was mit \u00fcber einem halben Jahr Vakanz auch kein richtiger Grund zum Jubeln ist. Aktuell sind rund 115.000 Stellen in Kliniken und Heimen unbesetzt. Die Zukunft wird keine Erleichterung bringen \u2013 im Gegenteil: Sch\u00e4tzungen zufolge werden bis 2034 etwa 500.000 Pflegekr\u00e4fte fehlen, prognostiziert die <a href=\"https:\/\/www.generationengerechte-pflege.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Initiative f\u00fcr eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform<\/a>. Gleichzeitig wird ein steigender Pflegebedarf durch die alternde Bev\u00f6lkerung erwartet. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Hauptursachen des Fachkr\u00e4ftemangels werden genannt:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der demografisch bedingte hohe Altersabgang der heutigen Pflegekr\u00e4fte: In einigen Bundesl\u00e4ndern werden 22 Prozent der Besch\u00e4ftigten in den n\u00e4chsten zehn Jahren in Rente gehen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2024-04\/09\/dak-pflegereport-fachkraeftemangel-in-der-pflege-alarmierend\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zitiert die Wochenzeitung \u201cDie Zeit\u201d den DAK Pflegereport 2024<\/a>.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es gibt noch zu wenige Absolvent*innen der <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/pflegefachmann-3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">generalistischen Pflegeausbildung<\/a>.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hohe Belastungen im Beruf: Die Attraktivit\u00e4t der Pflege wird durch herausfordernde Arbeitsbedingungen, Schichtarbeit und vergleichsweise geringe L\u00f6hne zus\u00e4tzlich gedr\u00fcckt.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Migration und Anerkennung ausl\u00e4ndischer Pflegekr\u00e4fte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie kann man diesen Herausforderungen begegnen? Eins ist klar: &nbsp;Der <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-deutschland-bedarf-an-fachkraeften-wird-weiter-steigen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fachkr\u00e4ftemangel<\/a> macht Zuwanderung n\u00f6tig. Mit dem Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetz aus dem Jahr 2020 ist es daher inzwischen erlaubt, Fachkr\u00e4fte mit ausl\u00e4ndischem Berufsabschluss einfacher nach Deutschland zu holen. Dazu z\u00e4hlen auch Pflegefachkr\u00e4fte, sofern ihre Qualifikation im Herkunftsland staatlich anerkannt ist. Seit 2013 werden im Rahmen eines gemeinsamen Programms von Arbeitsagentur und die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH j\u00e4hrlich hunderte Pflegefachkr\u00e4fte aus Vietnam, Indonesien und den Philippinen f\u00fcr eine deutsche Pflegeausbildung angeworben. Drei Teilnehmende des Programms \u201eTriple Win\u201c schildern <a href=\"https:\/\/www.deutschland.de\/de\/topic\/wirtschaft\/fachkraeftemangel-in-deutschland-pflegekraefte-aus-suedostasien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">auf deutschland.de<\/a> ihre Erfahrungen. Auch an der Euro Akademie Hohenstein-Ernstthal durften wir im letzten Jahr <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/hohenstein-ernstthal\/news\/news-detail\/ausbildungsstart-unterstuetzung-aus-indien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">indische Auszubildende f\u00fcr den Pflegeberuf begr\u00fc\u00dfen<\/a>. Wie die neue Regierung mit der Zuwanderung von Fachkr\u00e4ften, insbesondere in der Pflege, umgehen wird, ist noch offen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arbeitsbedingungen und L\u00f6hne<\/h2>\n\n\n\n<p>Ob deutsche oder zugewanderte Pflegekraft: Verbesserte Arbeitsbedingungen sind unausweichlich, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Mit dem <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/tarifliche-bezahlung-in-der-altenpflege-verpflichtend.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pflegepersonal-St\u00e4rkungsgesetz (PpSG) 2019<\/a> wurde bereits eine Tariftreuepflicht eingef\u00fchrt: Seit 1. September 2022 m\u00fcssen Pflegeheime und Pflegedienste regionale Tarifl\u00f6hne zahlen. In vielen Einrichtungen f\u00fchrte dies zu Lohnsteigerungen zwischen zehn und 30\u202fProzent. Der damalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbauch zeigte sich zufrieden mit der Reform: \u201eDie Tariftreueregelung wirkt. Die L\u00f6hne der Pflegekr\u00e4fte in den Heimen steigen erheblich und das ist gewollt. Endlich wird ihre wichtige Arbeit besser entlohnt. Das ist ein sp\u00e4ter Dank f\u00fcr alle aktiven Pflegekr\u00e4fte und ein gutes Zeichen an alle, die diesen wichtigen und erf\u00fcllenden Beruf ergreifen wollen. Die Gesellschaft muss diese Leistung besser honorieren.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pflegestruktur \u2013 station\u00e4r vs. ambulant<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Pflege zuhause ist beliebt: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Gesundheit\/Pflege\/_inhalt.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Laut Statistischem Bundesamt<\/a> werden rund 80\u202fProzent aller Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland zu Hause versorgt \u2013 meist <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflegende-angehoerige-die-oft-vergessenen-stuetzen-unserer-gesellschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">durch Angeh\u00f6rige<\/a> mit der notwendigen Unterst\u00fctzung ambulanter Dienste. Nur etwa ein F\u00fcnftel lebt in station\u00e4ren Einrichtungen. Dennoch gibt es fast gleich viele Anbieter: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Gesundheit\/Pflege\/Tabellen\/pflegeeinrichtungen-deutschland.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Laut der offiziellen Pflegestatistik 2023 existierten<\/a> etwa 15.500 ambulante Dienste und 16.500 Pflegeheime.&nbsp; Da viele Menschen l\u00e4nger selbstbestimmt wohnen wollen, f\u00f6rdert die Politik vor allem die ambulante Pflege und <a href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wohnen-im-alter-alternativen-zum-pflegeheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">alternative Wohnmodelle<\/a>. Die h\u00e4usliche Pflege soll ausgebaut und finanziell beg\u00fcnstigt werden. Zus\u00e4tzlich will man <a href=\"https:\/\/www.pflege.de\/pflegegesetz-pflegerecht\/politik-wahlen\/koalitionsvertrag-2025-cdu-csu-spd-pflegepolitik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">alternative Wohnformen sowie \u201cstambulante Modelle\u201d<\/a> wie Pflege-Wohngemeinschaften oder Senioren-WGs f\u00f6rdern. Die Koalition aus CDU\/CSU und SPD plant au\u00dferdem, das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz zusammenzuf\u00fchren \u2013 mit dem Ziel, Freistellungsanspr\u00fcche flexibler zu gestalten, mehr anspruchsberechtigte Familienmitglieder zuzulassen und pflegende Angeh\u00f6rige nicht zuletzt auch finanziell zu unterst\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Angeh\u00f6rigenpflege und h\u00e4usliche Pflege<\/h2>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4usliche Pflege durch Angeh\u00f6rige ist \u2013 wie bereits geschildert \u2013 von gro\u00dfer Bedeutung. Ihre Vereinbarkeit mit Erwerbsarbeit ist nicht nur bei den Betroffenen beliebt, sondern auch politisch gewollt. Nach aktuellem Recht k\u00f6nnen Arbeitnehmer*innen f\u00fcr bis zu sechs Monate in Voll- oder Teilzeit <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/themen\/pflege\/online-ratgeber-pflege\/leistungen-der-pflegeversicherung\/leistungen-im-ueberblick\/wie-wird-die-vereinbarkeit-von-pflege-und-beruf-gefoerdert.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pflegezeit<\/a> nehmen, in der K\u00fcndigungsschutz besteht. W\u00e4hrend dieser Zeit unterst\u00fctzt die Pflegekasse auf Antrag die Kranken- und Pflegeversicherung, und es gibt die M\u00f6glichkeit eines zinslosen Darlehens \u00fcber 50\u202fProzent des wegfallenden Nettoeinkommens. Kurzfristig k\u00f6nnen Besch\u00e4ftigte bis zu zehn Arbeitstage Pflegeunterst\u00fctzungsgeld beanspruchen bei akuter Pflegebedarfssituation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Regierung will die <a href=\"https:\/\/www.pflege.de\/pflegegesetz-pflegerecht\/politik-wahlen\/koalitionsvertrag-2025-cdu-csu-spd-pflegepolitik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Regelungen flexibler gestalten<\/a>. Koalitionsvertrag und gemeinsame Vorhaben m\u00f6chten das Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz zusammenf\u00fchren, um die Freistellung flexibler zu regeln. Gepr\u00fcft wird au\u00dferdem ein Familienpflegegeld, das Angeh\u00f6rige finanziell entlastet. Erleichterungen f\u00fcr geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte bei der Pflege und mehr Teilzeitmodelle werden angestrebt. Zudem wird ein steuerlicher Familienbonus diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-link-color has-regular-font-size has-custom-font-size wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/bildungsangebote\/gesundheit-pflege\" style=\"background-color:#95c11f;padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)\">Du willst deinen Beitrag zu einer effektiven und menschlichen Pflege leisten? Wir bieten viele spannende Berufsausbildungen im Pflegebereich.<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierung und Entb\u00fcrokratisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung gilt als Schl\u00fcssel zur Entlastung der Pflege. Die alte Regierung hat bereits das <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/gesetze-und-verordnungen\/guv-19-lp\/dvpmg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitale-Versorgungs- und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG)<\/a> verabschiedet, das unter anderem elektronische Pflegeanwendungen (DiPAs) einf\u00fchrt und die Telemedizin st\u00e4rkt. So k\u00f6nnen Pflegebed\u00fcrftige etwa Apps nutzen, die St\u00fcrze verhindern oder Demenzpatient*innen kognitiv f\u00f6rdern. Gleichzeitig sollen telemedizinische Angebote ausgebaut werden, beispielsweise virtuelle Sprechstunden in Hausarztpraxen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurde die Dokumentation digitalisiert. Die Einf\u00fchrung elektronischer Pflegedokumentationssysteme entlastet Pflegekr\u00e4fte enorm, zeigt die Praxis. So meldet etwa der Berliner Klinikkonzern Vivantes, dass nach vollst\u00e4ndiger Umstellung auf digitale Pflegedokumentation gro\u00dfe Teile der Handarbeiten entfallen. Die Sprecherin der Pflegedirektorinnen bei Vivantes, Martina Henke, hebt <a href=\"https:\/\/www.bibliomed-pflege.de\/news\/pflegedokumentation-bei-vivantes-komplett-digitalisiert\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">auf BibliomedPflege<\/a> gro\u00dfe Verbesserungen durch die Digitalisierung hervor: \u201cDie standardisierte digitale Dokumentation entlastet die Pflegeteams, spart Zeit und verbessert den Informationsaustausch \u00fcber die verschiedenen Berufsgruppen hinweg. Die Daten sind stets verf\u00fcgbar und k\u00f6nnen einfach zugeordnet werden. Statt in Ordnern zu bl\u00e4ttern und Handschriften zu entziffern, rufen die Pflegekr\u00e4fte nun alle Daten, die sie ben\u00f6tigen, per Mausklick ab. Das erh\u00f6ht Patientensicherheit und Behandlungsqualit\u00e4t.\u201d&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere wichtige Ma\u00dfnahme richtet sich gegen den Detaillierungswahn innerhalb der Pflegedokumentation. Mit der Entb\u00fcrokratisierung soll die ambulante und station\u00e4re Pflegedokumentation effizienter gestaltet werden. Das sogenannte \u201eStrukturmodell\u201c dient als Grundlage zur Umsetzung des Pflegeprozesses in Pflegeeinrichtungen. Es werden lediglich zentrale Angaben (Risikoassessment, Ma\u00dfnahmenplanung, Evaluation) erhoben und Fachkr\u00e4fte k\u00f6nnen auf redundante Routineberichte weitgehend verzichten. Die CDU-SPD-Koalition plant weitere B\u00fcrokratieentlastung: <a href=\"https:\/\/www.bibliomed-pflege.de\/news\/das-planen-union-und-spd-fuer-die-pflege\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Laut Koalitionsvertrag<\/a> soll eine Arbeitsgruppe untersuchen, wie Dokumentationspflichten generell reduziert werden k\u00f6nnen. Auch bundesweite Pilotprojekte zu Assistenzrobotern in Kliniken und Heimen (z.B. Pflegeroboter f\u00fcr Medikamentengabe oder Mobilit\u00e4t) werden fortgef\u00fchrt, um Pflegekr\u00e4fte zu entlasten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Finanzierung der Pflegeversicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Finanzierung der Pflegeversicherung steht wegen steigender Kosten vor gro\u00dfen Herausforderungen. Der Beitragssatz ist bereits deutlich angestiegen: Er lag 2023 bei 3,45\u202fProzent und wurde zum Jahresbeginn 2025 auf 3,6\u202fProzent (Beitragszahler*innen mit Kind) bzw. 4,2\u202fProzent (kinderlose Beitragszahler*innen) <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/bundesrat-billigt-stabilisierung-der-pflegefinanzen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">erh\u00f6ht<\/a>. Gleichzeitig steigen aber auch die Kosten f\u00fcr die Pflege f\u00fcr jede*n Einzelne*n rasant \u2013 beispielsweise betr\u00e4gt der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-01\/reform-pflegeversicherung-vollversicherung-buergerversicherung-gesundheitssystem-finanzierung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eigenanteil eines Heimbewohners<\/a> schon heute rund 2.890 Euro pro Monat \u2013 davon 1.490 Euro nur f\u00fcr Pflegeleistungen. Die Pflegekassen k\u00f6nnen dennoch nicht die komplette Last tragen, denn sie agieren schon jetzt im Minus-Bereich. <a href=\"https:\/\/www.aok.de\/pp\/bv\/pm\/prognos-gutachten-pflegefinanzierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eine im Auftrag der AOK vom Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos durchgef\u00fchrte Studie<\/a> rechnet ohne eine Reform mit weiter steigenden Beitragss\u00e4tzen von etwa 4,1Prozent bis 2030. Erst in ferner Zukunft (etwa im Jahr 2060) sind mit Blick auf die demografische Entwicklung wieder Entlastungen vorstellbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesetzliche und politische Initiativen seit Regierungsbeginn<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben den genannten Teilbereichen stehen auch auf Gesamtebene zahlreiche Vorhaben an. Im Koalitionsvertrag 2025 verpflichten sich CDU und SPD zu einer umfassenden Pflegereform: Eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe soll unter anderem die Finanzierung, Entlastung pflegender Angeh\u00f6riger, B\u00fcrokratieabbau und sektoren\u00fcbergreifende Versorgung pr\u00fcfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Konkrete Gesetzesvorhaben der neuen Regierung sind:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Pflegekompetenzgesetz:<\/strong> Das Bundeskabinett hat im Dezember 2024 diesen Gesetzentwurf beschlossen, der Pflegefachkr\u00e4ften mehr rechtliche Kompetenzen einr\u00e4umen soll (z.B. eigenst\u00e4ndige Wundversorgung, Hilfsmittelanordnung). Dieses soll von der schwarz-roten Regierung weitergef\u00fchrt werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Advanced-Practice-Nurse (APN) Gesetze:<\/strong> Noch 2025 sollen Gesetze f\u00fcr spezialisierte Pflegekr\u00e4fte (z.B. in der ambulanten Akutversorgung) auf den Weg gebracht werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Tariftreue und Personalbemessung:<\/strong> Die 2022 eingef\u00fchrte Tariftreuepflicht bleibt bestehen. Dar\u00fcber hinaus plant die Koalition, Personalbemessungen in Kliniken und Heimen gesetzlich zu verankern und die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Digital- und B\u00fcrokratiegesetze:<\/strong> Bestehende Gesetze wie das Digitale\u2013Versorgung\u2013und\u2013Pflege\u2013Modernisierungs\u2013Gesetz (<a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/gesetze-und-verordnungen\/detail\/pflegepersonal-staerkungsgesetz-ppsg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DVPMG<\/a>) und das Pflegepersonal-St\u00e4rkungsgesetz (<a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/gesetze-und-verordnungen\/detail\/pflegepersonal-staerkungsgesetz-ppsg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PpSG<\/a>) werden weiterhin umgesetzt. Geplant ist au\u00dferdem ein \u201cB\u00fcrokratieentlastungsgesetz Gesundheitswesen\u201d: Innerhalb von sechs Monaten sollen Dokumentationspflichten und Kontrollen deutlich reduziert werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Fester Sitz f\u00fcr Pflege im Gemeinsamen Bundesausschuss:<\/strong> Pflegepersonalvertreter*innen fordern zudem einen festen Sitz mit Stimmrecht f\u00fcr Pflege im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) \u2013 nach Informationen der Koalitionsverhandler*innen soll dies gepr\u00fcft werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Langfristig soll eine \u201egro\u00dfe Pflegereform\u201c das System einfacher, flexibler und bezahlbarer machen. Wir werden mit Spannung verfolgen, was sich in den kommenden vier Regierungsjahren im Pflegebereich \u00e4ndern wird. Denn eines ist klar: Etwas muss sich \u00e4ndern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br><em>Beitragsbild: Have a nice day Photo \/ Shutterstock<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krise ist real: Was sind die Herausforderungen in der Pflege und wie kann die neue Regierung sie meistern?<\/p>\n","protected":false},"author":79,"featured_media":28158,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,118],"tags":[1660,9657,3607,9654,9651,9660],"class_list":{"0":"post-28143","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit-pflege","8":"category-im-fokus","9":"tag-bundesgesundheitsministerium","10":"tag-cdu","11":"tag-gesundheitssystem","12":"tag-nina-warken","13":"tag-pflegereform","14":"tag-spd"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Pflege in Not \u2013 was jetzt zu tun ist\u00a0 - Das Euro Akademie Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Krise ist real: Was sind die Herausforderungen in der Pflege und wie kann die neue Regierung sie meistern?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Pflege in Not \u2013 was jetzt zu tun ist\u00a0 - Das Euro Akademie Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Krise ist real: Was sind die Herausforderungen in der Pflege und wie kann die neue Regierung sie meistern?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Das Euro Akademie Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-05-14T08:22:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-05-14T08:34:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pflegereform_2206795165_1000x569.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"999\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"569\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Nadine Elbert\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Nadine Elbert\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/\"},\"author\":{\"name\":\"Nadine Elbert\",\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/#\/schema\/person\/6927904de5cedfa8765d9b35681ccb28\"},\"headline\":\"Pflege in Not \u2013 was jetzt zu tun ist\u00a0\",\"datePublished\":\"2025-05-14T08:22:04+00:00\",\"dateModified\":\"2025-05-14T08:34:18+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/\"},\"wordCount\":1551,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/pflege-in-not-was-jetzt-zu-tun-ist\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.euroakademie.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pflegereform_2206795165_1000x569.jpg\",\"keywords\":[\"Bundesgesundheitsministerium\",\"CDU\",\"Gesundheitssystem\",\"Nina Warken\",\"Pflegereform\",\"SPD\"],\"articleSection\":[\"Gesundheit &amp; 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