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Berater*in der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase § 132g SGB V

Mit Fragen zu pflegerischen Maßnahmen und medizinischen Behandlungen in Vorbereitung auf die letzte Lebensphase werden wir oft erst in Verbindung mit der Diagnose einer chronisch fortschreitenden oder unheilbaren Erkrankung konfrontiert. Vor dem Hintergrund einer steigenden Lebenserwartung und einer immer älter werden Gesellschaft, ist es nur zu empfehlen, sich frühzeitig mit der Frage auseinanderzusetzen, wie man am Lebensende versorgt werden möchte. Die Antwort auf diese Fragen sichert die persönliche Selbstbestimmung für die letzte Lebensphase. 


Diese Weiterbildung qualifiziert Sie zum*zur Berater*in für die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach Maßgabe der gesetzlichen Grundlagen. In Ihrer Funktion als Berater*in unterstützen Sie Bewohner*innen und ihre Angehörigen dabei, individuelle Wünsche zur Behandlung, Versorgung und Pflege für die letzte Lebensphase zu reflektieren und mitzuteilen. Im Beratungsprozess werden diese Wünsche dokumentiert und bei Bedarf wieder aktualisiert. 

Der Gesetzgeber hat mit dem Hospiz- und Palliativgesetz die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132 SGB V) eingeführt. Nach § 132g SGB V des Hospiz- und Palliativgesetzes ist es möglich, Bewohner*innen in vollstationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung sowie ihren Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen eine Beratung zur gesundheitlichen Versorgungsplanung anzubieten. Die Kosten dieser Beratung werden durch die gesetzliche Krankenversicherung getragen. Inhalt der gesundheitlichen Versorgungsplanung ist ein individuelles, auf die persönliche Situation zugeschnittenes Beratungsangebot zur medizinisch-pflegerischen, psychosozialen und ggf. seelsorgerlichen Versorgung für die letzte Lebensphase. 

Die Leistungserbringung setzt den Einsatz qualifizierter Personen zur Übernahme dieser Aufgabe voraus. Liegen alle Voraussetzungen vor, besteht seitens der Pflegeeinrichtung ein Anspruch einer Vergütungsvereinbarung gegenüber den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen. Auf dieser Basis kann dann gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse des oder der zu Beratenden abgerechnet werden.

Inhalt

Die Weiterbildung orientiert sich an den Vorgaben des § 132g SGB V und gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Teile. Der erste Teil bestehend aus einem Theorieblock und zwei begleiteten Beratungsprozessen. Der zweite Teil beinhaltet die allein verantwortliche Durchführung und Dokumentation von sieben Beratungsprozessen innerhalb eines Jahres.  
Schwerpunkte aus dem Theorieblock (1. Teil)
  • Einführung in die Thematik der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase
  • Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten unter Beachtung von ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Kommunikation im Beratungsprozess und Gesprächsübungen in Kleingruppen
  • Dokumentation, Vernetzung und Kooperation 
Implementierung und Umsetzung in der Praxis (1. Praxisteil)
Durchführung von 2 Beratungsprozessen mit 4 begleitenden Gesprächen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung unter Anleitung und Reflexion der Dozent*innen, in regionalen Pflegeeinrichtungen mit anschließendem regionalen Reflexionstag
Implementierung und Umsetzung in der Praxis (2. Praxisteil) 
Durchführung von mindestens 7 Beratungsprozessen innerhalb eines Jahres, die alleinverantwortlich geplant, vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden. Den 2. Praxisteil führen Sie in regionalen Pflegeeinrichtungen durch. Während des zweiten Weiterbildungsteils werden Sie über Coaching-Gespräche, Plenararbeit und organisierter Erfahrungsaustausche zwischen den Weiterbildungsteilnehmer*innen begleitet.

Dauer

1. Teil: 
  • Theorieblock mit mindestens 48 Unterrichtseinheiten 
  • und zwei begleiteten Beratungsprozessen mit 4 begleitenden Gesprächen im Umfang von 12 Unterrichtseinheiten
2. Teil: 
Der zweite Teil beinhaltet die allein verantwortliche Durchführung und Dokumentation von mindestens 7 Beratungsprozessen innerhalb eines Jahres.

Zugangsvoraussetzungen

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Mitarbeitende in vollstationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. 
Folgende Berufe erfüllen die Voraussetzung zur Teilnahme: 
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
  • Altenpfleger*in
  • Heilerziehungspfleger*in
  • Heilpädagog*in
  • Erzieher*in 
  • oder eine vergleichbare Berufsausbildung oder ein einschlägiger Studienabschluss im Bereich der Medizin, der Gesundheits-, Pflege-, Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften

Praktika

Die Weiterbildung schließt mehrer Praxisanteile mit dem Ziel ein, praktische Erfahrung in der selbständigen Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung von Beratungsprozessen zu sammeln.  

Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat der Euro Akademie und den Nachweis Ihrer Fortbildungspunkte, anerkannt durch die Registrierung beruflich Pflegender (RbP) in Trägerschaft des Deutschen Pflegerates. Das Zertifikat ist den Landesverbänden der Krankenkassen oder den Verbänden der Ersatzkassen vorzulegen.
Starttermine:
08:00 - 15:00 Uhr
Einstieg noch möglich
Euro Akademie Bitterfeld-WolfenWasserturmstraße 1
06803 Bitterfeld-Wolfen


Dauer: 0 Tage

Termine auf Anfrage

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Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung

Von August 2018 bis April 2020 nahm die Euro Akademie Bitterfeld-Wolfen am Bundesprogramm „Kita-Einstieg“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, teil.

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Wasserturmstraße 1
06803 Bitterfeld-Wolfen

Telefon: 03494 7984850
Fax: 03494 7984899
bitterfeld-wolfen(at)euroakademie.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 7:00 - 15:30 Uhr

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