Zwei Personen in blauen T-Shirts helfen einer liegendem Patientin in einem Krankenhausbett. Die Patientin trägt ein blaues T-Shirt und hat eine Beinschiene an. Im Hintergrund sind große Fenster mit Blick auf Gebäude und Bäume sichtbar.

Praxisunterricht der angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner

8. Juni 2026

Handlungssituation: pflegerische Versorgung von Herrn Bauer nach Hüftoperation

Im Rahmen unserer pflegerischen Aufgabe betreuten wir, die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner der Klasse PFM 25-2, Herrn Bauer, 79 Jahre, fünf Tage nach einer Operation aufgrund einer Schenkelhalsfraktur mit eingesetzter Hüftprothese.

Zu unseren wichtigsten Aufgaben gehörte die Unterstützung bei der Mobilisation. Da Herr Bauer aufgrund von Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit nicht selbstständig aufstehen und gehen konnte, unterstützten wir ihn beim Positionswechsel im Bett sowie beim sicheren Aufstehen und Gehen nach ärztlicher Anordnung.

Ziel war es, seine Beweglichkeit schrittweise zu fördern und gleichzeitig Komplikationen durch längere Bettlägerigkeit vorzubeugen.

Während der Pflege beobachteten wir regelmäßig die Schmerzsituation. Herr Bauer äußerte insbesondere bei Bewegungen Schmerzen im Bereich der operierten Hüfte. Diese Schmerzangaben wurden dokumentiert und bei den pflegerischen Maßnahmen berücksichtigt, um eine möglichst angenehme und sichere Mobilisation zu gewährleisten.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war die Sturzprophylaxe. Da Herr Bauer große Angst vor einem Sturz zeigte, achteten wir auf eine sichere Umgebung. Die Klingel wurde in Reichweite platziert und Stolperquellen wurden vermieden. Außerdem informierten wir ihn darüber, vor dem Aufstehen stets Hilfe anzufordern.

Besonders wichtig war die psychosoziale Unterstützung. Durch Gespräche vermittelten wir Herrn Bauer Sicherheit und nahmen seine Ängste ernst. Wir motivierten ihn, trotz seiner Unsicherheit, an den Mobilisationsmaßnahmen teilzunehmen und stärkten sein Vertrauen in die eigene Bewegungsfähigkeit.

Im Verlauf der Betreuung nahm Herr Bauer die angebotene Unterstützung gut an. Er wirkte zunehmend sicherer im Umgang mit den Mobilisationsmaßnahmen. Die Angst vor einem erneuten Sturz besteht weiterhin, konnte jedoch durch die pflegerische Begleitung etwas reduziert werden. Die regelmäßige Unterstützung und Motivation bleiben weiterhin wichtige Bestandteile der Pflege.

Simulation von Krankheitsbildern

Eine weitere Gruppe simulierte im Praxisraum mit Unterstützung des Alterssimulators Krankheitsbilder wie zum Beispiel Apoplex, Parkinson und den Zustand nach einer Knieoperation.

Für uns alle war es wieder sehr aufschlussreich und interessant. Somit konnte der Umgang mit den einzelnen Krankheitsbildern besser verstanden werden.

 

Beitragsbilder: Euro Akademie Bitterfeld-Wolfen

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Zwei Personen in blauen T-Shirts helfen einer liegendem Patientin in einem Krankenhausbett. Die Patientin trägt ein blaues T-Shirt und hat eine Beinschiene an. Im Hintergrund sind große Fenster mit Blick auf Gebäude und Bäume sichtbar.
Eine lächelnde Person liegt in einem Krankenhausbett mit einer Beinschiene am rechten Bein. Sie trägt ein blaues T-Shirt und Jeans. Neben dem Bett stehen zwei Personen in blauen T-Shirts, eine davon hält ein Dokument. Der Raum ist hell und hat große Fenster.
Drei Personen in blauen T-Shirts mit Aufdruck stehen in einem Raum und haben verschiedene Objekte am Körper, die Krankheitsbilder im Alter simulieren sollen wie Beinschienen oder eine schwere Weste. Im Hintergrund sind ein Bett, ein Schrank und weitere medizinische Geräte zu sehen.