Kinderpfleger*innen auf der Leipziger Buchmesse
Am 19. März 2026 waren die angehenden Kinderpfleger*innen der Klasse KP 25 auf der Leipziger Buchmesse. Zwei Schüler*innen berichten im Folgenden von ihren Erlebnissen.
Spannende Lesung
„Ich habe mir die Lesung zum Buch Irida und das Rätsel der Ruine angeschaut, weil das Vorwort des Buches mir spannend und geheimnisvoll vorkam und meine Neugier geweckt hat,“ erzählt Katrin. „Der Titel des Buches deutet auf Abenteuer mit Rätseln und möglicherweise historischen Elementen hin. Auch interessant war, den Autor bei der Vorlesung live zu erleben, da man einen besseren Eindruck von der Geschichte und ihrer Entstehung bekommt. Man hat mehr über die Figuren und die Hintergründe des Buches erfahren.“
Lebendige Atmosphäre
Katrin berichtet weiter: „Gefallen hat mir, dass der Autor die Geschichte sehr spannend und geheimnisvoll wirken ließ. Die Atmosphäre war sehr lebendig und ich habe Einblicke in das Buch bekommen, was Lust zum Weiterlesen gemacht hat. Lernen konnte ich, wie eine Geschichte spannend aufgebaut ist und wie wichtig Details sind, um sich eine Geschichte besser vorstellen zu können. Durch das Vorlesen wurde deutlich, wie Sprache und Betonung die Wirkung der Geschichte beeinflussen. Das einzig Negative war, dass nur ein kurzer Ausschnitt vorgelesen wurde. Dadurch blieb die Geschichte an einer spannenden Stelle offen.”
Papiertheater und andere Welten
Charleen fährt fort: „Mir hat es gefallen, dass bei den Bilderbuchschwestern viel mit dem Kamishibai (japanisches Papiertheater) gearbeitet wird, da ich in der Praxis auch schon mal damit gearbeitet habe und die Kinder das immer sehr toll finden und sich dadurch die Geschichten bildlich vorstellen können. Ich habe einen guten Einblick in die aktuelle Literatur- und Medienwelt gewinnen können. Ich fand es sehr eindrucksvoll, dass sich in Halle 1 so viele Menschen mit Manga auseinandersetzen. Und wenn man in dieser Halle steht, fühlt es sich so an, als wäre man in einer anderen Welt eingetaucht – abgeschottet von dem Alltag und der Realität – das fand ich sehr faszinierend.“
Viele Angebote, viele Menschen
Charleen meint zudem: „Gefallen hat mir auch, dass bei dieser Buchmesse für jeden etwas dabei ist und man die Chance bekommt, Autor*innen, Schauspieler*innen und Influencer*innen zu treffen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass es so voll war. Bücher vermitteln eigentlich Ruhe, aber da viele Leute auch gestresst waren, war die Atmosphäre angespannt.“
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