Kreative Wege durch Lerntheorien
Die Klasse KP24 der Kinderpfleger*innen hatte die Aufgabe, eine klassische Lernstationsarbeit zu den drei Lerntheorien, unter anderem dem Behaviorismus, zu gestalten. Vier Schüler*innen haben dazu einen Erfahrungsbericht geschrieben.
Erfahrungsbericht der Schüler*innen
Im Fach LF1 bei Frau Malina hatten wir die Aufgabe, eine klassische Lernstationsarbeit zu den drei Lerntheorien, unter anderem dem Behaviorismus, zu gestalten. Uns war aber schnell klar, dass wir mehr daraus machen wollen als eine „normale“ Stationsarbeit.
Deshalb haben wir uns entschieden, unser Projekt mit der Fantasiewelt aus unserem selbstgeschriebenen Buch (Pfad der Helden) zu verbinden. Die vier Charaktere aus unserem Buch haben bei uns die einzelnen Lernstationen geleitet. So ist eine komplette Fantasiewelt entstanden, durch die man sich die Inhalte der Lerntheorien erarbeiten konnte. Unser Ziel war es, das Lernen spannender und lebendiger zu gestalten.
In die Umsetzung haben wir sehr viel Zeit und Arbeit investiert. Wir haben über Wochen, teilweise sogar über ein bis zwei Monate hinweg, an dem Projekt gearbeitet. Es wurde gebastelt, gestaltet und ausgearbeitet. Der Aufwand war wirklich groß, aber genau das hat uns auch motiviert. Wir konnten unsere Kreativität voll ausleben und hatten trotz Stress viel Spaß dabei.
Vor der Präsentation waren wir natürlich nervös und haben uns gefragt, ob alles klappt oder etwas schiefgeht. Doch im Nachhinein können wir sagen, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Wir sind sehr stolz auf unser Ergebnis.
Rückblickend denken wir, dass man durch so eine kreative Umsetzung die Inhalte besser verstehen und behalten kann. Für uns steht fest: Wir würden es jederzeit wieder so machen.
Unser Fazit: Traut euch! Lasst eure Kreativität freien Lauf, habt Spaß und versucht, aus etwas Kleinem etwas Großes zu machen.
Feedback von Frau Malina
Liebe Annalena,
lieber Nikita,
liebe Najah,
lieber Manuel,
ihr habt euren Mitschülerinnen und Mitschülern und ganz besonders mir eine völlig neue Perspektive auf den Behaviorismus als psychologische Lerntheorie eröffnet. Auf anschauliche und kreative Weise durften wir in eine faszinierende Welt eintauchen, welche die Grundannahmen des Behaviorismus aus einer ungewohnten und zugleich beeindruckenden Sicht beleuchtet hat. Begriffe wie Belohnung und Bestrafung, positive und negative Verstärkung sowie auch der Pawlowsche Hund wurden lebendig dargestellt und zeigten eindrucksvoll, wie sich Psychologie und eine zauberhafte Welt miteinander verbinden lassen. Die gewählte Darstellung hat dazu beigetragen, die theoretischen Inhalte nachvollziehbar und einprägsam zu vermitteln. Auch die Einbindung verschiedener Lerntypen, die sich in einem geschmackvollen Zaubertrank widerspiegelten, zeigt ein sehr gutes Verständnis der Inhalte sowie die Fähigkeit, diese kreativ mit didaktischem Geschick wiederzugeben.
Ich danke euch für die wundersame Darbietung der Psychologie und freue mich auf weitere Projekte mit euch.
Liebe Grüße,
Katrin Malina M.A.
Beitragsbild: Euro Akademie Dessau