Interkulturelle Pädagogik – gemeinsam über den Tellerrand schauen
Über vier Tage hinweg haben sich die Klassen EZ/24 und die 23/BB der angehenden Erzieher*innen sowie Frau Pfeffer intensiv mit dem Thema interkulturelle Pädagogik und ihrer Bedeutung für den pädagogischen Alltag beschäftigt.
Vielfalt verstehen und Perspektiven wechseln
Dabei haben wir uns mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen auseinandergesetzt: Wie hat sich die interkulturelle Pädagogik entwickelt? Vor welchen Herausforderungen stehen pädagogische Fachkräfte im Alltag? Und wie kann aus einem Perspektivwechsel konkretes pädagogisches Handeln entstehen?
Neben der Geschichte der interkulturellen Pädagogik standen auch die kulturelle Vielfalt sowie die Bedeutung interkultureller Bildung im Elementarbereich und in der Jugendarbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiteten wir unter anderem ein Begriffsnetz und beschäftigten uns mit dem Projekt „Interkulturelle Begegnung“.
Besonders spannend war dabei der Austausch untereinander. Unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen haben gezeigt, wie vielfältig unser Blick auf Kultur, Begegnung und pädagogisches Handeln sein kann. Immer wieder ging es darum, die eigene Perspektive zu hinterfragen, andere Blickwinkel einzunehmen und offen für Neues zu bleiben.
Mit Offenheit in den pädagogischen Alltag
Dabei wurde deutlich, dass interkulturelle Pädagogik weit mehr ist als die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen. Sie beginnt vor allem bei der eigenen Haltung: bei der Bereitschaft, zuzuhören, Vorurteile zu hinterfragen und Menschen mit Offenheit und Wertschätzung zu begegnen.
Die vier Tage haben uns deshalb nicht nur neues Wissen vermittelt, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Wir nehmen viele interessante Impulse mit und haben gelernt, wie wichtig es ist, im pädagogischen Alltag immer wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Beitragsbilder: Euro Akademie Zwickau