Be competent in Europe!

Träumst du auch davon, eines Tages im Ausland zu arbeiten?
Einen ersten Eindruck vom Arbeitsalltag in einem fremden Land zu bekommen – genau das bietet das EU-Projekt Erasmus+, ehemals „Leonardo da Vinci“.

Gefördert werden Auslandsaufenthalte im Zuge der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Das EU-Projekt Erasmus+

Fit für den Job: Unter dieser Prämisse nehmen regelmäßig Studierende und Auszubildende der Euro Akademie Aschaffenburg an dem von der Europäischen Union finanziell geförderten Projekt Erasmus+ teil. Durch mehrwöchige Berufspraktika im Ausland – bisher wurden Großbritannien, Spanien, Frankreich und Malta als Praktikumsländer gewählt – erwerben die Teilnehmer*innen interkulturelle, sprachliche und berufspraktische Kompetenzen und somit einen Vorteil bei späteren Bewerbungs- bzw. Auswahlrunden für eine Arbeitsstelle.

Für die hervorragende Umsetzung von Mobilitätsaktivitäten im Rahmen der Erasmus+ Akkreditierung im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung hat die Euro Akademie Aschaffenburg für 2021 bis 2024 das Zertifikat für Exzellenz von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung erhalten.

Erasmusdays 2022

Einige Auszubildende haben ihre Auslandspraktika auf Video festgehalten. Hier kannst du anschauen, was Mandy, Celine und Linda auf Teneriffa erlebt haben.

Praktikumsberichte

Welche Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler der Euro Akademie Aschaffenburg während ihrer Praktika in Schottland, Südfrankreich und Teneriffa gesammelt haben, haben sie in ihren Praktikumsberichten zusammengefasst.

Praktikumsbericht Angelika Wagner - British Study Centre Edinburgh

Angelika Wagner absolvierte ihr Praktikum am British Study Centre in Edinburgh, Schottland. Dort durfte sie vom 22. Juli bis 19. August 2018 Berufserfahrungen an der Rezeption einer Sprachschule sammeln. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen. 

Ziel dieses Praktikums war es für mich, wertvolle Erfahrungen im Arbeitsleben anderssprachiger Kulturen zu machen, mich jedoch gleichzeitig persönlich weiterzuentwickeln und die schottische Kultur zu entdecken. 

Da ich letztes Jahr ebenfalls mein Praktikum am British Study Centre Edinburgh absolvierte, war es für mich klar, wieder dorthin zurückzukehren. Dieses Auslandspraktikum hat mir nicht nur aufgrund des Aufgabenfeldes, sondern auch wegen der Menschen, mit denen ich zu dieser Zeit zusammengearbeitet und mit welchen ich mich sehr gut verstanden habe, gefallen. (…)

British Study Centres - Sprachschüler aus der ganzen Welt
Das Unternehmen, in dem ich mein Praktikum absolvierte, nennt sich „British Study Centres Edinburgh“. Die Schule in Edinburgh ist eine von insgesamt sechs Sprachschulen im Vereinigten Königreich, in welcher Menschen aus aller Welt und jeder Altersklasse Englisch lernen und durch verschiedenste Aktivitäten die Stadt kennenlernen dürfen. Außerdem bietet die Schule auch Ausbildungen für Lehrer an, die sogenannten „Teacher Training Courses“. (…)

Im Sommer wird es sehr „busy“ in der Hauptstadt – tausende Menschen aus aller Welt reisen nach Edinburgh, entweder um sich die zahlreichen Shows wie das Royal Military Tattoo mit seinen Dudelsackspielern anzusehen, oder aber, weil sie selbst ein Teil der Gruppe sind. Dadurch wird es natürlich auch sehr stressig im British Study Centre, welches zur selben Zeit seine Hauptsaison erlebt. Mehrere Hundert Schüler reisen jede Woche an, um für einige Wochen einen Englischkurs zu belegen, sei es als Gruppe oder Einzelperson. 

Sprache lernen - Festivals besuchen
Sehr beliebt ist in dieser Zeit auch der Festivalkurs der Schule, welcher einerseits den Fokus auf das Englischlernen legt, andererseits jedoch auch gemeinsame Festivalbesuche mit der Klasse beinhaltet. Dadurch sind besonders in der Sommerzeit viel mehr Lehrer als sonst angestellt. Da das Gebäude nicht die Möglichkeit bietet, so viele Schüler unterzubringen, müssen andere Schulen, die während der britischen Sommerferien leerstehen, für diese Zeit angemietet werden. 

Erster Ansprechpartner für Schüler
Mein Arbeitsplatz war hauptsächlich hinter der Rezeption. Von dort aus stand ich den Schülern bei allen möglichen Fragen zur Seite. Die typische Arbeitswoche fing natürlich montags an. An diesem Tag starteten die neuen Schüler mit ihren Englischkursen. Erster Stopp für die Schüler ist die Rezeption, an welcher sie ihren Namen nennen, damit wir sie als angekommen registrieren. Die Neulinge erhalten gleich an der Rezeption Formulare, in welche sie Details sowie Kontaktdaten ihrer Unterkunft in Schottland und auch von ihrem Zuhause ausfüllen müssen. Des Weiteren bekommen sie Schülerausweise, in die sie ebenfalls Daten wie Start- und Endtermin eintragen.

Nachdem die Schüler einen aktuellen Ausdruck des wöchentlichen Programmes erhalten haben, werden sie von einem der Angestellten zu einem Klassenzimmer begleitet, in welchem ein Test durchgeführt wird. Durch diesen Test ermitteln die Lehrer das Sprachniveau der Schüler, um sie später bestimmten Klassen zuteilen zu können. Sobald die Schüler ihren Test abgeschlossen haben, sammeln wir die ausgefüllten Formulare und Pässe der Schüler ein, um diese zu scannen und den Profilen in der Schuldatenbank CLASS anzufügen. Durch die Kopien, die wir von den Pässen machen, bekommen wir Bilder, um die Schülerausweise herzustellen. 

Bei der Buchung der Englischkurse haben die Schüler die Möglichkeit, ein Lunchpaket in die Schule zu bestellen. Diese werden von einem kleinen Sandwichladen um die Ecke gepackt und anschließend täglich gegen 11 Uhr von uns Praktikanten abgeholt. Solch ein Lunchpaket besteht traditionell aus einem belegten Brot, einer Flasche Wasser, etwas Süßem, wie einer Banane und etwas Salzigem, wie einer kleinen Tüte Chips. Dieser Lunch muss natürlich erstmals bestellt werden. Was ab und an eine kleine Herausforderung ist, da man immer Allergien und Unverträglichkeiten der Schüler im Auge behalten muss.

Bürorganisation und Aktivitätenprogramm
Die restliche Woche bestand oftmals darin, Schüler zur Edinburgh Academy zu begleiten – eine Schule, deren Räumlichkeiten von dem British Study Center angemietet wird. Eine andere Tätigkeit war das Formatieren von Zertifikaten, welche die Schüler am Ende ihres Aufenthaltes erhalten. Auch mussten wir öfter verschiedene andere Dinge bestellen; Broschüren für Sehenswürdigkeiten und alltägliche Büromaterialien wie Papier, Briefklammern oder Stifte. Das Aktivitätenprogramm für die kommende Woche musste immer gestaltet werden, aber natürlich war die Hauptaufgabe Fragen der Schüler zu beantworten. Der Eine findet seinen Namen nicht auf der Liste, die Nächste hat Probleme mit der Unterkunft und ein Anderer möchte eine Tour in die Highlands für das Wochenende buchen. Zum Ende der Woche wurden Vorbereitungen für die kommende Woche, ganz besonders den Montag, getroffen.

Bei all den Vorbereitungen hatten wir einen Computer mit Internetanschluss als auch Drucker und Scanner zur Verfügung. Oft arbeiteten wir mit Outlook, Word, Excel oder Publisher. Die Liste mit Neuankömmlingen musste gedruckt werden sowie auch die Detailformen, die wir nach Ländern und Nachnamen sortierten damit wir am Montagmorgen vorbereitet in die nächste Woche starten konnten.

Freitags ging es immer darum, den Schülern an ihrem letzten Tag das Zertifikat auszuhändigen und die Räume für die nächste Woche vorzubereiten. (…)

Persönliches Fazit: “Eine außergewöhnliche Chance”
Erasmus+ bietet eine außergewöhnliche Chance wertvolle Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln. Auch kommt die persönliche Entwicklung nicht zu kurz. Weit weg von Eltern und Freunden, auf einer Insel im atlantischen Ozean, kommt man nicht daran vorbei, selbst die Verantwortung für sich zu übernehmen und schließlich auch Probleme selbstständig zu lösen. Auch wenn man nicht immer wirklich alleine ist, ist man doch in vieler Hinsicht auf sich gestellt. Und sollte man dann noch das ein oder andere Problem selbst gemeistert haben, fühlt man sich schon um einiges unabhängiger.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist natürlich die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Durch den täglichen Kontakt zu Kollegen und Schülern kommt man nicht daran vorbei, Englisch zu sprechen. Das Schöne daran ist, dass man Alltagsenglisch lernt und benutzt – Dinge, für die in der Schule bei all dem Business Englisch oftmals nicht viel Zeit bleibt. Doch es geht nicht nur um das Berufliche. Durch solch einen mehrwöchigen Aufenthalt hat man die Möglichkeit, das Land mit seiner Kultur zu entdecken und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Man wohnt bei einer Gastfamilie und erlebt hautnah das britische Leben. (…)

Irgendwann merkt man, dass man trotz der vielen Unterschiede sehr viel mit diesen Menschen gemeinsam hat und dass andere Kulturen nie falsch sind, nur einfach anders. Also, sollte sich Ihnen die Möglichkeit bieten an einem solchen Projekt teilzunehmen: Trauen Sie sich und nutzen Sie Ihre Chance!

Angelika Wagner

 

Praktikumsbericht Emma Thalen - Hotel Mercure Montpellier

Emma Thalen absolvierte ihr Praktikum im Hotel Mercure Montpellier Centre Antigone in Montpellier in Südfrankreich.

Im Rahmen meiner 2-jährigen Ausbildung zur Fremd­sprachen­korre­spon­dentin an der Euro Akademie Aschaffenburg habe ich in den Sommerferien die Möglichkeit bekommen, ein 5-wöchiges, kaufmännisches Praktikum in Frankreich im Hotel Mercure Centre Antigone in Montpellier zu absolvieren. Da ich als Zweitsprache Französisch gewählt habe, war das Ziel dieses Praktikums vor allem das Verbessern und Dazulernen neuer Fähigkeiten, sowie auch das Vertiefen der bereits erlernten Kenntnisse in dieser Sprache. (…)

Praktikum im Hotel Mercure Montpellier Centre
Das Hotel Mercure Montpellier Centre Antigone mit vier Sternen gehört zu dem international tätigen französischen Unternehmen Accor Hotels, das seinen Sitz in Issy-les-Moulineaux hat. Das Unternehmen hat etwa 250.000 Mitarbeiter und hatte 2017 einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro. Die Hotelkette Mercure wurde 1973 gegründet und bereits zwei Jahre später von Accor übernommen. Im Jahre 2015 war sie mit 741 Hotels mit drei bis vier Sternen auf der ganzen Welt vertreten, jedoch vorwiegend in Europa. 

Während meines Praktikums konnte ich feststellen, dass die Gäste vorwiegend Geschäftsreisende sind. Durch die Urlaubssaison waren jedoch auch einige Familien und Ehepaare dort, was laut den Mitarbeitern unterm Jahr eher weniger der Fall ist. 

Das Hotel ist mit 114 Zimmern (davon neun Suiten), vier Seminarräumen (mit Platz für insgesamt 200 Personen), einem großen Frühstückssaal (mit ungefähr sieben Gruppentischen, drei Vierertischen, circa zehn Zweiertischen) sowie einer Hotelbar ausgestattet und besitzt keine Wellness- oder Schwimmanlagen, was das Image eines „Business-Hotels“ wieder deutlich hervorhebt. 

Es gibt insgesamt die vier Hauptabteilungen Küche, Restaurant, Zimmerservice und Rezeption mit jeweils einem Verantwortlichen und dessen Stellvertretern und Angestellten. (…)

Organisation und Arbeitsinhalte: Frühstücksservice und Rezeption
Während meines 5-wöchigen Praktikums wurde ich in den ersten dreieinhalb Wochen im Frühstücksservice eingesetzt. Hier begann mein Arbeitstag um 7:30 Uhr und endete normalerweise um 15:00 Uhr. Dies war jedoch abhängig von dem Umfang der Arbeit, die an diesem Tag anfiel, weshalb ich oftmals schon eine bis zwei Stunden früher nach Hause gehen durfte. Ich arbeitete in einem Team zusammen mit zwei bis drei anderen Kollegen. Innerhalb des Teams wurden die Aufgaben verteilt, wobei ich jeden Tag mit einem weiteren Kollegen oder einer weiteren Kollegin für den Frühstücksraum zuständig war. Andere Aufgabenbereiche wären die Hotelbar und das Vorbereiten des Essens für das Buffet gewesen. Im Frühstücksraum war man hauptsächlich dafür zuständig, dass Tische abgeräumt, gesäubert und wieder neu eingedeckt wurden. Außerdem musste darauf geachtet werden, dass immer ausreichend Geschirr und Besteck zur Verfügung steht, sowie genug Essen am Buffet vorhanden ist.

Die letzten eineinhalb Wochen durfte ich an der Rezeption arbeiten. Hier begann und endete der Arbeitstag immer unterschiedlich, da ich verschiedenen Schichten zugeteilt wurde, um möglichst alle Aufgaben zu jeder Zeit des Tages kennenzulernen. Wir waren meist zu zweit oder zu dritt an der Rezeption, wobei einer oft im Büro saß und die zwei anderen direkt am Empfang standen. Es gab eine Liste mit Aufgaben, die am Morgen anfielen, sowie eine für den Nachmittag und den Abend. Einige davon konnte ich bereits nach dem ersten Tag alleine erledigen und bei anderen habe ich zugeschaut oder mitgeholfen. (…)

Analyse der in Ausbildungsinhalte und der Arbeitsanforderungen im Praktikum
Hauptsächlich habe ich im Praktikum natürlich die französische Sprache benötigt, die mir im ersten Jahr meiner Ausbildung an der Euro Akademie auch sehr gut vermittelt wurde. Gerade die Grammatik, die wir besonders oft geübt hatten und die Vokabeln waren für das Sprechen natürlich sehr wichtig. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, die anderen zu verstehen. Dies hat nach ein bis zwei Wochen nachgelassen, jedoch kam es auch sehr stark darauf an, aus welchem Teil des Landes die Leute kamen und ob sie deutlich sprachen. 

Auch nicht sehr einfach war es, bereits mitten in einer Konversation die richtige Grammatik anzuwenden, wenn man fast keine Zeit zum Überlegen hatte. Auch dies verbesserte sich mit der Zeit und benötigt auf längere Sicht hin einfach viel Übung. In manchen Situationen und zu manchen Themen haben mir auch die Vokabeln gefehlt. In diesen Fällen hätte ich mir manchmal gewünscht, das Sprechen der zweiten Fremdsprache in der Ausbildung mehr geübt zu haben, wobei dies ja vor allem auch für das zweite Jahr vorgesehen ist. Von daher glaube ich, dass ich mir nächstes Jahr in vielen Momenten leichter getan hätte. Gleichzeitig bin ich aber froh, schon jetzt, nach einem Ausbildungsjahr, dort gewesen zu sein, da ich bestimmt schon einige Dinge kennengelernt habe, die nächstes Jahr auf mich zukommen und die mir dann eventuell leichter fallen werden.

Andere Fächer, wie Wirtschaft oder Textverarbeitung, waren während meines Aufenthaltes im Bereich der Hotellerie eher weniger vertreten. Das Fach Sozialkunde war allerdings schon hilfreich, da ich des Öfteren in Gespräche verwickelt war, in denen es um die Politik in Frankreich ging und andere natürlich neugierig waren, wie das bei uns in Deutschland im Vergleich ist. Gerade die Unterschiede zwischen unserem föderalistischen Staat und dem französischen Zentralstaat fanden viele sehr interessant. 

Persönliches Fazit: Viele persönliche Fortschritte für die Zukunft
Insgesamt kann ich sagen, dass mir mein Aufenthalt in Montpellier sehr gut gefallen hat. Auch wenn ich von der zeitlichen Aufteilung des Praktikums nicht immer überzeugt war, wurde ich von jedem Mitarbeiter des Hotels, als auch von meiner Gastfamilie sehr gut behandelt und immer unterstützt. Südfrankreich und auch die Menschen hier haben also einen tollen Eindruck bei mir hinterlassen und der Wunsch, später für einige Zeit in Frankreich zu arbeiten und zu leben bleibt definitiv bestehen und wurde sogar noch ein bisschen verstärkt. 

Auch die Tourismus- und Hotelbranche, gerade im Bereich der Rezeption und Kundenbetreuung, ist für mich nach wie vor interessant und ich könnte mir sogar nach der Ausbildung zur Fremd­sprachen­korre­spon­dentin noch eine weitere Zeit im Hotel vorstellen, da sich diese beiden später im Berufsleben sehr gut verbinden lassen. 

Ich bin rückblickend sehr von dem EU-Programm begeistert, da es mir dank Erasmus+ und der Unterstützung der Euro Akademie Aschaffenburg möglich war, für einen langen Zeitraum im Ausland Berufserfahrungen zu sammeln. Und das für vergleichsweise sehr wenig Geld. Die Wahl der Gastfamilie war ebenfalls ein Glückstreffer, wobei ich der Meinung bin, dass für einen längeren Zeitraum als fünf Wochen eine Unterbringung in einer WG oder einer kleinen Wohnung besser wäre.

Ich bin mir sicher, dass ich viele persönliche Fortschritte in dieser Zeit gemacht habe, die sowohl im kommenden Schuljahr als auch generell für meine Zukunft hilfreich sein werden.

Emma Thalen

Praktikumsbericht Jessica Hohe - SEO in the SUN Teneriffa

Ich habe mein Praktikum an der FU International Akademie auf Teneriffa im Bereich Digital Marketing absolviert. Die FU Akademie bietet seit vielen Jahren spanisch Kurse an, sowie Kurse zum Thema Marketing / SEO.

Teneriffa habe ich ausgewählt, da ich zum einen meine neu erlernten Spanischkenntnisse testen wollte und zum anderen wollte ich mehr über die Welt des Marketings erfahren. Während meiner gesamten Laufbahn im kaufmännischen Bereich, ich hatte vorher bereits als Assistentin der Geschäftsleitung gearbeitet, hat mir immer etwas die Kreativität gefehlt. „SEO in the Sun“, so nennt sich das Projekt, war daher genau die richtige Wahl um aus meinem gewohnten Arbeitsumfeld auszubrechen.

Aufgrund einer Vorstellung durch die Euro Akademie Aschaffenburg, konnte man sich einen guten Überblick über die Praktika und Länder verschaffen, die Erasmus+ für ein Auslandspraktikum im zur Verfügung stellt.

Die Institution: Familiäre Atmosphäre und gute Ausstattung
Die FU International Academy Tenerife in ist eine Sprachschule in Puerto de la Cruz, Teneriffa, Spanien. Sie bieten Sprachkurse und Online-Marketing-Kurse an, sowie Praktika auf den Kanarischen Inseln. Die Akademie wurde 2000 von Dieter Sauer gegründet. 2002 spezialisierten sie sich dann auf das Unterrichten von Spanischkursen. Seit 2003 bietet die FU Academy Unterkünfte für Studenten an. [...]

Darüber hinaus gibt die FU Akademie auch Marketing Kurse und hat sich hierbei besonders auf den Bereich des Online Marketings, basierend auf SEO (Search Engine Optimization), spezialisiert. Die Location befindet sich in der Nähe eines botanischen Gartens und liegt 10 Minuten Fußweg entfernt vom nächsten Strand oder dem Zentrum.

Die Lage ist sehr ruhig und optimal zum konzertierten Arbeiten. Das Gebäude hat eine eigene Cafeteria und einen schönen Außenbereich zum Entspannen während der Pausen. Die Unterrichtsräume wurden frisch renoviert und sind daher sehr schön und modern. Die technische Ausstattung ist von guter Qualität. Die Praktikanten und Studenten haben WLAN Zugriff. Die FU International Academy pflegt sehr flache Hierarchien. Natürlich gibt es aber auch einen Vorgesetzten, sowie Lehrer, Verwaltungsfachangestellte und Praktikanten.

Aktuell werden ca. 20 Mitarbeiter beschäftigt. Frank Sellingsloh, der Direktor und Mitinhaber der FU International Akademie Tenerife, sagt: „In den letzten Jahren sind wir um das Vierfache gewachsen, doch mit 20 Mitarbeitern sind wir immer noch klein genug, um eine Familie zu sein.“ Die Mitarbeiter sind alle fachbezogen gut ausgebildet und sprechen, wie auch erwartet, viele verschiedene Sprachen. [...]

Kommunikativer Arbeitsplatz und klare Strukturen 
[...] Aufgrund der „Digital Marketing“- Kurse, an denen Praktikanten teilnahmen, hatte mein Arbeitsplatz eher den Charakter eines Klassenraumes. Allerdings war so auch die Möglichkeit gegeben, besser mit anderen Studenten oder Mitarbeitern zusammen zu arbeiten, da sich der Kursraum zentral in der Academy befand. Das Praktikum hatte klare Abläufe und Strukturen, die strikt eingehalten wurden und über welche wir vorab gut informiert wurden. Unsere Ansprechpartnerin war bei Fragen oder Anregungen immer zu erreichen. Generell konnte man jeden verfügbaren Mitarbeiter bei Fragen oder Problemen ansprechen. [...]

In der ersten Woche meines Praktikums nahmen wir an einem Spanischkurs teil und kreierten so den Einstieg in unser eigentliches, Aufgabengebiet, das aus verschiedenen Elementen und Übungen zum Thema Digital Marketing bestand. Hier bekamen wir jeden Morgen eine kleine Einführung und durften dann in unsere Wochenprojekte starten. Die Aufbauorganisation des Praktikums ermöglichte uns in einem kurzen Zeitraum unsere Aufgabengebiete zu verstehen, zu praktizieren und sogar dem Unternehmen mit kleineren Aufgaben zuzuarbeiten [...]

Vier Wochen "Digitales Marketing" in allen Facetten
Besonders viel Wert wurde hier auf den mündlichen Gebrauch der Sprache gelegt, sodass ich die Möglichkeit hatte, meine erlernten Fähigkeiten aus dem 1. Schuljahr anzuwenden. Darüber hinaus fanden in Woche eins auch Seminare zum Thema digitales Marketing statt. Dieses Thema umfasste weitere Kapitel wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content Marketing, Social Media sowie Digital Marketing Services. [...]

Im Praktikum ist mir wieder bewusst geworden, dass man trotz altbewährter Methoden ab und an über den Tellerrand blicken und stets mit dem Zeitgeist gehen sollte. Ein schöner Erfolg war die Veröffentlichung eines Videos, das ich erstellt habe. Das hat mich darin bestätigt, dass meine kreative Ader gerne wieder ein bisschen gefordert werden darf. Feedback gab es wöchentlich von den jeweiligen Mitarbeitern. Auch hier konnte ich mich nicht beklagen, da die Kritik stets positiv ausgefallen ist.

Fremdsprachenkompetenz in Schule und Praktikum erweitert 
Der Auslöser für meine Entscheidung für die Ausbildung zur Fremd­sprachen­korre­spon­dentin war eine unangenehme Situation in einem internationalen Unternehmen, für das ich zuvor gearbeitet hatte. Die fehlende Fremdsprachenkompetenz hat mir oft Steine in den Weg gelegt und mich in Meetings oder bei unerwarteten Situationen schweigen lassen. Damals habe ich mich dafür entschieden, eine weitere Ausbildung zu beginnen, um diese Kompetenzlücke zu schließen. Seitdem, wurde ich in dem Praktikum das erste Mal wieder der Situation ausgesetzt, beruflich auf englisch kommunizieren zu müssen. Genau aus diesem Grund, habe ich mich auch für das Praktikum beworben, um mein Erlerntes praktisch zu testen. Es ist leichter in der Klasse zu sitzen und Aufgaben zu bearbeiten, anstatt im beruflichen Alltag auf unerwartete Situationen zu reagieren und diese zu meistern.

In meinem Praktikum habe ich jedoch festgestellt, dass mir dies schon nach einem Jahr Schulzeit deutlich besser gelingt, also zuvor. Ich fühle mich sicherer und auch dazu bereit, aktiv an Aufgaben heran zu gehen. Natürlich wurde auch der Umgang mit MS Office gefordert. Hier konnte ich die Forderungen voll und ganz erfüllen, nicht zuletzt aufgrund des TV Unterrichts der Euro Akademie. Außerdem erfordert ein Praktikum auch persönliche Kompetenzen wie Organisationsfähigkeit, das Setzen von Prioritäten und natürlich Eigeninitiative. Dies sind ebenfalls wichtige Komponenten, die auch während des 1. Schuljahres an der Euro Akademie gefordert und gefördert wurden.

In Kombination mit meinen Fähigkeiten aus vorangegangener kaufmännischer Ausbildung sowie Berufserfahrung, kann ich nach dem Praktikum sagen, dass mich die Ausbildung zur Fremd­sprachen­korre­spon­dentin ein ganzes Stück in die richtige Richtung gebracht hat und ich mit Vorfreude in das zweite Schuljahr blicke.   

Fazit: “Das Leben ist eine Reise”
Abschließend möchte ich sagen, dass ich dieses Erlebnis nicht missen möchte. Das Praktikum war eine gute Möglichkeit aus dem Alltag auszubrechen und neue Motivation, sozusagen für das Leben und für all die Abenteuer, die es mit sich bringt, zu schaffen. In meinem Motivationsschreiben habe ich ja betont, wie wichtig ich es finde aus seiner "Box" rauszukommen und neue Dinge zu probieren. Denn das Leben ist nun mal eine Reise, wie ich finde. Es hat so viel zu bieten und man kann alles sein was man möchte. Ein Privileg, das man nutzen sollte. Grenzen auszutesten ist genau der richtige Weg, um seine Richtung zu finden.

An dieses Praktikum und die Zeit auf Teneriffa, werde ich mich gerne zurückerinnern. Generell war meine einzige Erwartung, etwas Neues zu sehen und neue Menschen kennenzulernen. Diese Erwartung konnte voll und ganz erfüllt werden, sodass mein Fazit durchweg positiv ist. Natürlich gibt es immer das ein oder andere, was man hätte besser machen können oder was ich nicht erwartet hatte. Eine Kakerlake unter meinem Bett gehört nicht zu den liebsten Erinnerungen, die ich aus dieser Zeit mitbringe. Aber was ist schon perfekt? Und wäre es ohne Überraschungen nicht langweilig? Ich kann einfach jedem raten, der aus dem Alltag ausbrechen möchte, der neugierig ist und Lust hat auf Geschichten, die man später mal gerne erzählt: Habt den Mut und traut euch! Am Ende eines Tages ist es nur eine weitere Erfahrung, die euch wachsen lässt. 

Jessica Hohe

Praktikumsbericht Michelle Hermann - FU International Academy Teneriffa

Michelle Herrmann absolvierte ihr Praktikum an der FU International Academy Tenerife im Bereich Online-Marketing.

Meine Ziele für dieses Praktikum waren, mehr im Bereich Marketing zu lernen und dieses Wissen später auch im Arbeitsleben anwenden zu können sowie mein sprachliches Vokabular zu erweitern. (…)

Sprachschule und Weiterbildungszentrum für Erwachsene
Die FU International Academy Tenerife ist eine GmbH, die außerschulisch Spanisch-Kurse und Online-Marketing-Training anbietet und somit als Sprachschule und Weiterbildungszentrum für Erwachsene fungiert. (…) Die FU International Academy hat insgesamt vier Abteilungen. Die erste davon ist ¡Hablamos español! Diese Abteilung kümmert sich um die spanischen Sprachkurse.

SEO in the Sun bietet die Online-Marketing Kurse an. Bei Coworking in the Sun kann man an einem voll ausgestatteten Schreibtisch mit anderen zusammenarbeiten. Learning in the Sun kümmert sich um das Erasmus+ Projekt in den verschiedenen Bereichen - zum Beispiel Sport oder Hospizarbeit. Insgesamt arbeiten circa 25 Personen an der Sprachschule. Ein Teil davon arbeitet am Empfang, ein anderer ist für das Online-Marketing zuständig und weitere Mitarbeiter unterrichten Spanisch. (…)

Inhalte des Praktikums: Spanischkurs und Einblicke ins Online-Marketing
In der ersten Woche des Praktikums waren wir in die verschiedenen Spanischkurse aufgeteilt und hatten von 9:00 Uhr morgens bis 12:15 Uhr Unterricht mit anderen Schülern, die nicht mit Erasmus+ an der Schule waren. Nach einer dreiviertel Stunde Mittagspause hatten wir, die Schüler der Euro Akademie Aschaffenburg, gemeinsam in einem großen Raum von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Online-Marketing-Seminare und Workshops.

Ab der zweiten Woche fiel der Spanisch-Kurs weg und wir hatten den ganzen Tag Online-Marketing-Kurse. (…) Wir hatten im Voraus bereits den Stundenplan erhalten und wussten daher schon, was wann auf uns zukommt.

Von der Landing Page bis zu Social-Media-Posts
Im Online-Marketing ging es um Landing Pages, Affiliate Marketing, Keyword Research und den Search Engine Organism. In der zweiten Woche lernten wir verschiedene Bearbeitungsprogramme für Fotos und Texte sowie Wordpress und Trello kennen. In der letzten Woche erfuhren wir, wie Marketing in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram funktioniert. Wir wurden immer in die einzelnen Themen und Programme eingeführt, bevor wir uns selbst daran versuchen konnten.

So erstellten wir unter anderem unsere eigne Landing Page, einen Mediaplan für Facebook-Posts, ein Poster auf Canva über uns selbst, Infographics sowie einen CV. Außerdem übersetzten wir für die deutsche FU International Academy Website englische Texte ins Deutsche. Auch beim Fotos schießen im Botanischen Garten, gegenüber der Schule, konnten wir unsere Kreativität unter Beweis stellen.

Für die Arbeiten benötigten wir immer einen Laptop sowie die jeweiligen Bearbeitungsprogramme. Fotos bearbeiteten wir mit Canva und Photoscope, mit denen man Bilder zuschneiden und mit Effekten versehen konnte. Unsere Handykamera, hatten wir immer dabei, um Bilder zu machen, während Wordpress und Google Drive uns für Texte von Nutzen waren.

Arbeiten mit verschiedenen Programmen – Ansprechpartner und Feedback inklusive
Vor meinem Praktikum im Online-Marketing wusste ich bereits etwas über die Funktionen von Google Drive und über Fotobearbeitungsprogramme. Doch durch die Seminare lernte ich noch viel dazu und konnte meine Kenntnisse verbessern. Außerdem besaß ich bereits sehr gute Kenntnisse in der englischen sowie deutschen Sprache und Schreibfertigkeiten.

Das Aneignen von Wissen für die einzelnen Programme war nicht schwierig, und selbst wenn ich Fragen hatte, wurden mir diese verständlich erklärt. Außerdem wurden die einzelnen Programme vorher auch in Seminaren genauer erklärt, bevor wir uns daran versuchen konnten. Bei Problemen half die Seminarleitung und man konnte auch die anderen aus dem Kurs fragen. Somit war man nicht auf sich alleine gestellt. Es gab auch stets Feedback für unsere Arbeit. Uns wurde aufgezeigt, was wir gut gemacht hatten und an welcher Stelle wir uns noch verbessern konnten. Somit wussten wir immer, woran wir waren. (…)

Ich denke, dass mein Beitrag wertvoll für das Unternehmen war, da ich unter anderem Artikel für die deutsche Webseite übersetzt sowie für die englische Seite selbst geschrieben und bereits bestehende Seiten überarbeitet habe. (…)

Zeit für Übersetzungen – gute Kommunikation in drei Sprachen
Das Kooperationsklima war sehr angenehm und es war kein Problem, wenn man mit einer Aufgabe nicht ganz fertig wurde. Gerade bei den Übersetzungen der Artikel brauchten wir knapp eineinhalb Wochen, bis alles übersetzt und in das Übersetzungsprogramm von Wordpress übertragen war. Abgesehen von den zwei Wettbewerben – zum einen, wer das beste Foto schießen und zum anderen, wer ein Produkt besser vermarkten konnte – herrschte daher kaum Zeitdruck. Auch die Kommunikation unter den Teilnehmern und der Seminarleitung – die in den drei Sprachen Spanisch, Englisch und Deutsch stattfand –  verlief reibungslos. Alle waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. (…)

Michelle Hermann

Praktikumsbericht Viktoria Seibold - Language Institute Edinburgh

Viktoria Seibold absolvierte ihr Praktikum am Language Institute Edinburgh, Schottland.

Entschieden habe ich mich für ein Praktikum in Schottland, Edinburgh. Durch Erasmus+ wurde mir ein Arbeitsplatz in einer Sprachenschule zugeteilt.

Fakten zum Unternehmen:

  • Die Gesellschaftsform des Unternehmens: Privately Limited
  • Geschäftsgegenstand des Unternehmens:  English for Speakers of Other Languages (ESOL)/ Ausbildung von Lehrkräften
  • Geschichte der Institution: 1991 in Spanien gegründet, 2003 Umzug nach Edinburgh, es ist ein Familienunternehmen
  • Räumlichkeiten: großes, altes Haus mit acht Klassenzimmern, Küche, PC-Raum, Lehrerzimmer, Aufenthaltsraum, Sekretariat, mehrere Toiletten, drei Stockwerke
  • Ausstattung: in einigen Räumen gibt es Beamer etc., Whiteboards, PCs.
  • Unternehmensgliederung: Direktor, Geschäftsführer, Studiendirektor
  • Personal: etwa 14 Mitarbeiter, je nach Season
  • Qualifikationen des Personals: Hochschulabschluss ist Voraussetzung
  • Klienten: Reisevermittler, die Bildungsreisen anbieten
  • Zielgruppe: Alle Menschen, die sich wünschen ihr Englisch zu verbessern
  • Besonderheiten: Lernen durch Kommunikation 

Arbeitsplatz Sekretariat: Viele unterschiedliche Aufgaben 
Mein Arbeitsplatz war im Sekretariat der Schule und ich hatte meinen eigenen PC, an dem ich meine Aufgaben erledigen konnte. Die Arbeitszeiten waren sehr flexibel. Ich arbeitete von 10:00 bis 16:00 Uhr. Der Geschäftsführer und die Administratorin waren meine Verantwortlichen.Während meines Praktikums gab es keine Vorausplanung. Mir wurden gleichzeitig mehrere Aufgaben zugeteilt, die mir zuerst erklärt wurden oder die ich mit meinen vorab erworbenen Kenntnissen erledigen konnte. Ich hatte kein festgelegtes Aufgabengebiet. Wo meine Hilfe gebraucht wurde, kam ich zum Einsatz und erledigte verschiedenste Aufgaben.  

Absolute Flexibilität: Von der Rechnung bis zum Lehrplan
(…) Meine dritte Woche war sehr flexibel, da ich nun in jeder Situation einspringen konnte und meiner Kollegin zur Seite stand. Während sie damit beschäftigt war, sich um ein Problem der Schüler zu kümmern, hatte ich die Möglichkeit, Rechnungen zu erstellen und E-Mails zu schreiben oder Zertifikate zu erstellen und zu stempeln. Es hat mir sehr gefallen, ausgiebige Flexibilität zur Verfügung zu haben.

Im Laufe der Woche kam der Studiendirektor auf mich zu, um mich um einen Gefallen zu bitten. Er sagte mir, es käme eine Inspektion auf uns zu und ich solle ihm beim Erstellen des Lehrplans helfen. Daraufhin überreichte er mir einen USB-Stick mit mehreren Lehrbüchern, aus denen ich Lehrmaterialien für Schüler mit einem Sprachniveau von A1-C1 aussuchen sollte.

Es gibt für jedes Sprachniveau einen strikten Plan, der jeweils für sechs Wochen durchgeführt wird. Nach dieser Zeit wird der Kurs wiederholt, da jede Woche neue Schüler dazukommen und die durchschnittliche Aufenthaltszeit der Schüler zwei bis vier Wochen beträgt. Ich sollte einen Ordner für jedes Sprachniveau anlegen und jeder Woche verschiedene Themen und Lehrmaterialien zuteilen. An dieser Aufgabe arbeitete ich bis zum Ende meines Praktikums. 

Freiheit im Praktikum besondere Herausforderung 
Manchmal fühlte ich mich überfordert, da ich keine genauen Anweisungen bekam, aber trotzdem gab es mir doch Selbstvertrauen, weil ich gesehen habe, dass der Direktor an mich glaubte und mir vertraute. Als ich ihm meinen ersten Ordner zeigte, war er sehr zufrieden mit meiner Arbeit, also hatte ich die Motivation, meine Arbeit fortzusetzen. 

In der Zwischenzeit durften wir neue Schüler aus China begrüßen. Ihre Gruppe hatte einen strikten Plan, den wir befolgen mussten. Montags kamen die Schüler an und machten sich erstmal mit der Schule und dem Unterricht vertraut. Am Mittwoch gingen dann die Ausflüge los. Ich sollte die Reiseführerin begleiten und ihr beim Lotsen der Gruppe und der Stadtführung helfen. 

Zunächst ging es zur National Art Gallery. Meine Aufgabe war es, die Gruppe zur Bushaltestelle zu führen und sie sicher und vollzählig mit dem Bus von der Schule zum Museum bringen. Dort hatten sie dann die Möglichkeit, sich auszutoben.  

(…) Am Freitag machte sich die Gruppe bereit für einen Wandertag mit dem Ziel „Arthur’s Seat“. Wieder brachte ich die Schüler zur Bushaltestelle. Auf dem Wanderpfad stellte ich sicher, dass wir keinen Schüler aus den Augen verlieren. Da die Gruppe nach der Wanderung etwas erschöpft war, gingen wir im langsamen Tempo zum Parlament. 

Persönliches Fazit: “Ich bin selbstbewusster geworden”
Obwohl es Anfangsschwierigkeiten gab und wir alle etwas unsicher waren, hat es letztendlich doch alles geklappt. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass das Erasmus-Treffen, bei dem wir unseren Vertrag ausgehändigt bekamen, etwas strukturierter und ausführlicher gewesen wäre.Nichtsdestotrotz bin ich sehr dankbar, dass mir ein Auslandspraktikum ermöglicht wurde, da es mir sehr weitergeholfen hat. Ich bin jetzt definitiv selbstbewusster geworden und weiß, wo meine Stärken liegen und an was ich noch arbeiten muss.

Da ich während meines Praktikums viele Aufgaben zugeteilt bekommen habe, mit denen ich nicht vertraut war, erkannte ich, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur hart dafür arbeite. Dieses Praktikum hat mir viele Türen geöffnet. Ich werde definitiv anderen Schülern weiterempfehlen ein Auslandspraktikum zu machen, da es eine wichtige Lebenserfahrung ist, die nicht jedem ermöglicht wird.

Viktoria Seibold

Statements

Hier noch einige Statements von Schüler*innen, die im vergangenen Jahr im Rahmen des Projektes "Erasmus+" im Ausland waren:

Das Praktikum war eine gute Möglichkeit, aus dem Alltag auszubrechen und neue Motivation, sozusagen für das Leben und für all die Abenteuer, die es mit sich bringt, zu schaffen. […] Das ist ein Privileg, dass man nutzen sollte und Grenzen auszutesten ist genau der richtige Weg, um seine Richtung zu finden. An dieses Praktikum und die Zeit auf Teneriffa werde ich mich gerne zurückerinnern. Generell war meine einzige Erwartung, etwas Neues zu sehen und neue Menschen kennenzulernen. Diese Erwartung konnte voll und ganz erfüllt werden, sodass mein Fazit durchweg positiv ist. Natürlich gibt es immer das ein oder andere, was man hätte besser machen können oder was ich nicht erwartet
habe. Eine Kakerlake unter meinem Bett gehört nicht zu den liebsten Erinnerungen, die ich aus dieser Zeit mitbringe. Aber was ist schon perfekt und vor allem, wäre es dann nicht langweilig? Ich kann einfach jedem raten, der aus dem Alltag ausbrechen möchte, der neugierig ist und Lust hat auf Geschichten, die man später mal gerne erzählt: Habt den Mut und traut euch.
Jessica (FSK2)

Hier habe ich berufsbezogene Erfahrungen sammeln und Neues dazu lernen können. Ich habe gemerkt, welche Fortschritte ich in dieser kurzen Zeit gemacht habe; wie die Unsicherheit bei Gesprächen am Telefon z. B. nachgelassen hat und wie man einzelne betriebsinterne Abläufe und Zusammenhänge mehr und mehr nachvollziehen und berücksichtigen konnte. Nach dieser Zeit kann ich mir durchaus vorstellen, beruflich für längere Zeit nach Frankreich zu gehen.
Sarah (FSK)

Südfrankreich und auch die Menschen hier haben einen tollen Eindruck bei mir hinterlassen und der Wunsch, später für einige Zeit in Frankreich zu arbeiten und zu leben, bleibt definitiv bestehen und wurde sogar noch ein bisschen verstärkt. […] Zudem bin ich rückblickend sehr von dem Programm an sich begeistert, da es mir dank Erasmus+ und der Unterstützung der Euro Akademie Aschaffenburg möglich war, für einen langen Zeitraum und im Vergleich sehr wenig Geld im Ausland solch eine Erfahrung zu machen.“
Emma (FSK2)

Lo pasé súper bien en España durante el proyecto Leonardo da Vinci. Conocí a mucha gente interesante y mi trabajo era efectivo, pero sin estrés.
Denise (EMA1)

¡Yo repetiría mi experiencia en España! Nuestro piso me gustó mucho, Puerto de la Cruz es una gran ciudad con su gente amable. Además pude mejorar mi español y independizarme.
Sebestian (EMA1)

It was a great experience – I met a lot of interesting people! And London is one of the greatest cities I have ever been. I would recommend it to everyone!
Lisa (EMA1)

Gründe für ein Auslandspraktikum aus Schülersicht

Lesen Sie hier, was nach Meinung unserer Schüler und Schülerinnen für ein Auslandspraktikum mit dem EU-Projekt Erasmus+ spricht:

Anwenden und Verbessern der Sprachkenntnisse
[…]Die Hauptbeweggründe sind für mich vor allem die Anwendung und Verbesserung meiner bisher erlernten französischen Sprachkenntnisse. Ferner sehe ich es als einmalige und einzigartige Gelegenheit, ein Praktikum im Ausland zu machen, bei dem ich Berufserfahrungen sammeln kann und selbstständiger werde. (Jacqueline Deboy, FSK1)

Rausfinden, was man später beruflich machen will
Das Auslandspraktikum gibt einem die Chance, mehr darüber zu erfahren, was man später einmal machen möchte. […] (Rebecca Sleczka, FSK1)

Fremde Kulturen kennenlernen
Das Erasmus-Projekt bietet eine einmalige Möglichkeit, eine Sprache hautnah zu erlernen und auch interaktiv damit umzugehen. […] Ich finde es sehr spannend fremde Kulturen kennen zu lernen und mich damit auseinanderzusetzen. Die Erfahrung in jungen Jahren bereits Wochen von zuhause weg zu sein, war unglaublich, hilft viel selbständiger zu sein. (Sijabend Sincer, EMA2)

Schulische Kenntnisse im Berufsalltag anwenden
Dieses mehrwöchige Praktikum macht sich natürlich nicht nur in Bewerbungen gut, sondern kann helfen selbstständiger und offener gegenüber anderen Kulturen zu werden. Außerdem kann ich meine Sprachkenntnisse deutlich verbessern und schulisch erworbene Kenntnisse im Berufsalltag anwenden.(Angelika Wagner, FSK1)

Die Sprache verbessern
Die Wahl zu haben, neben dem Spanischunterricht die Sprache zu verbessern, ist schon ein großer Grund bei diesem Projekt teilzunehmen. (Kaan Coban, EMA1)

Neues lernen
Dieses mehrwöchige Praktikum gibt mir die Chance, neue Dinge zu erlernen, die ich im Berufsalltag anwenden kann. Es bietet einem die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Kulturen kennen zu lernen. (Jhonatan Mayer, EMA1)

Nützt viel für die Ausbildung
Im vergangenen Sommer habe ich in Schottland, genauer gesagt in Edinburgh, mein Erasmus-plus-Praktikum absolviert. Es hat mir nicht nur sehr viel Spaß gemacht […], es hat mir auch für die Ausbildung sehr viel genützt. Ich habe den Büroalltag kennengelernt, durfte Telefonate auf Englisch führen, habe E-Mails geschrieben und Aufträge in das System gebucht. Besonders gefreut hat es mich, dass ich mehrere Tagestouren in die Highlands machen durfte und dadurch viel von Schottland gesehen habe. (Alexandra Wagner, EMA2)

Bessere Beherrschung und Erweiterung der Sprachkenntnisse
[…] Außerdem sehe ich in dem Praktikum die Möglichkeit, in der englischen Sprache noch sicherer zu werden und meine Kenntnisse, Sprachbeherrschung sowie auch Aussprache allgemein sowie auch fachlich zu verbessern und zu erweitern. (Nadine Stern, FSK2)