Zwei Tonfiguren in orange-braunen Tönen, die Menschen darstellen, stehen auf weißer Oberfläche in einem Ausstellungsraum. Im Hintergrund ein abstraktes Gemälde in Grün-, Weiß- und Grautönen.

Kunstausstellung „Lichtbrücken“ – sichtbar gelebter Kerngedanke der Interkulturellen Wochen

28. September 2026

Seit Jahren steuert die Euro Akademie Berlin zu den Interkulturellen Wochen Reinickendorf eigene Veranstaltungen bei, die sich in das stets bunte, vielseitige Programm mit mehr als 60 über den gesamten Bezirk im Norden der deutschen Hauptstadt verteilten Events einreihen. Besucher*innen von nah und fern werden in diesem zweiwöchigen Aktionszeitraum (19. September bis 4. Oktober) dazu eingeladen, neue Perspektiven zu entdecken, interessante Menschen kennenzulernen und gemeinsam den solidarischen, friedlichen und weltoffenen „Fuchsbezirk“ zu feiern.

Gemeinsam für kulturellen Austausch

Da die Euro Akademie Berlin entschieden für die oben genannten Werte einsteht, stand es auch in diesem Jahr für unser Kollegium außer Frage, dass es sich dieser bundesweiten, in rund 750 Kommunen umgesetzten Initiative anschließen würde. Dazu wurde in den Sommermonaten zusammen mit mehr als einem Dutzend Kunstschaffenden und Studierenden bzw. Lehrenden unserer Berufsschule sowie mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Bündnissen die interaktive Kunstausstellung „Lichtbrücken“ auf die Beine gestellt. 

Kunst als Brücke zwischen Kulturen

Im Mittelpunkt standen hierbei das Thema kultureller Austausch und die Bedeutung gegenseitiger Unterstützung. Etwa 40 Skulpturen und Gemälde von Kunstschaffenden aus Syrien und dem Irak, aber auch aus Kolumbien, der Ukraine und Deutschland wurden dazu am vergangenen Wochenende im normalerweise für den Sportunterricht der angehenden Sozialassistent*innen und Physiotherapeut*innen genutzten Bewegungsraum präsentiert. Alle Objekte konnten zudem im Rahmen eines Charity-Verkaufs erworben werden. 

Unterstützung für Menschen in Idlib

Alle Einnahmen bzw. Spenden werden für die Realisierung von Projekten in der Stadt Idlib im Nordwesten Syriens verwendet, wo der deutsch-syrische Hilfsverein Ihsan e. V. wichtige Not-, Waisen-, Familien- und Katastrophenhilfe leistet und für eine Verbesserung der Lebensmittel- und Wasserversorgung sowie der Bildungsinfrastruktur sorgt.

Große Resonanz bei der Vernissage

Bei der Vernissage am Freitagabend war der Andrang erfreulich groß. Neben Kilian Daske (Leiter Regionalmanagement der Euro Akademie Berlin und der Euro-Schulen Berlin Brandenburg) und Ahmad Yasin als Vertreter der an "Lichtbrücken" beteiligten Künstler*innen richteten auch Angelika Rigal (Beauftragte für die Themen Partizipation und Integration beim Bezirksamt Reinickendorf) und Mohammad Baraa Chukri (Geschäftsträger der Botschaft der Arabischen Republik Syrien in Berlin) Grußworte an das Publikum. Anschließend trat die Musikerin KÄRRI auf, ehe sich die Anwesenden in Zwiegesprächen oder in Kleingruppen zu den sehr unterschiedlichen Kunstwerken austauschen konnten. Am Samstag und Sonntag öffnete die Euro Akademie Berlin nachmittags ebenfalls ihre Türen für mehrere Stunden für Kunstliebhaber*innen – und solche, die es noch werden wollen.

Ein Zeichen für gegenseitige Akzeptanz

Fast alle der ausgestellten Arbeiten fanden im Laufe der drei Tage neue, überglückliche Besitzer*innen. Einige Besucher*innen honorierten das Engagement von Ihsan e.V. außerdem mit Spenden, ohne zugleich ein Objekt erstehen zu wollen. Als Fazit lässt sich somit festhalten, dass der Kerngedanke der Interkulturellen Wochen auch 2026 an der Euro Akademie Berlin von allen Beteiligten verinnerlicht und sichtbar gelebt worden ist – und somit ein wichtiger Beitrag zur Erweiterung des eigenen Horizonts und zur gegenseitigen Akzeptanz geleistet wurde. 

 

Text: Maximilian Voigt (Marketingbeauftragter des ESO Bildungsraums Berlin Brandenburg)

Fotos: Susanna Becker (Lehrkraft an der Euro Akademie Berlin) und Maximilian Voigt

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.