Ein junger Mann lehnt seitlich an einer Backsteinmauer und lächelt in die Kamera.

Alumni im Gespräch: Interview mit Leon Vogt

12. März 2026

I. Persönliche & berufliche Entwicklung

1. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

„Hi, mein Name ist Leon Vogt. Ich bin 23 Jahre alt und habe 2024 an der Euro Akademie Chemnitz meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher erfolgreich abgeschlossen.“

2. Was hat dich damals dazu bewogen, an der Euro Akademie deine Ausbildung zu absolvieren?

„Für meine Ausbildung bin ich damals nach Chemnitz gezogen und habe mich zunächst über verschiedene Schulen informiert. Schließlich bin ich auf die Euro Akademie aufmerksam geworden und habe dort einen Tag der offenen Tür besucht. Besonders der herzliche Empfang sowie die ausführliche Vorstellung der verschiedenen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten haben mich sehr überzeugt. Außerdem liegt Chemnitz sehr zentral, was für mich ebenfalls ein großer Pluspunkt war. Deshalb habe ich auch nicht lange gezögert und mich relativ schnell für die Ausbildung entschieden.“

3. Wie sah dein Karriereweg nach dem erfolgreichen Abschluss aus? Welche Stationen hast du durchlaufen?

„Direkt nach meiner Ausbildung habe ich in einem Kindergarten angefangen, zunächst als Schwangerschaftsvertretung. Dort arbeite ich auch aktuell noch. Den Kindergarten kannte ich bereits durch Praktika während meiner Ausbildung, wodurch mir der Einstieg sehr leicht gefallen ist. Weitere berufliche Stationen gab es bisher noch nicht.“

II. Ausbildung & Einfluss auf den Karriereweg

4. Inwiefern hat dich deine Ausbildung auf deinen jetzigen Beruf vorbereitet?

„Ich muss ehrlich sagen, dass mich meine Ausbildung sehr gut auf meinen jetzigen Beruf vorbereitet hat. Vor allem die theoretischen Grundlagen waren sehr hilfreich. Wir haben viel über Entwicklungsprozesse von Kindern gelernt und eine gute Basis an Fachwissen aufgebaut. Dieses Wissen hilft mir heute besonders bei Beobachtungen, Dokumentationen und Gesprächen.

Natürlich gab es auch viele praktische Inhalte während der Ausbildung, allerdings nicht in dem Umfang, wie man ihn später im Berufsalltag erlebt. In der Praxis sammelt man natürlich noch einmal ganz andere Erfahrungen. Trotzdem hat die Ausbildung definitiv einen sehr guten Grundstock geschaffen.“

5. Welche Projekte oder Kurse haben dir besonders viel Spaß gemacht?

„Ein besonderes Highlight war für mich ein Weihnachtsprojekt, das wir damals als Klasse selbst organisiert haben. Gemeinsam mit der ganzen Schule haben wir eine Woche lang an diesem Projekt gearbeitet. Wir haben alles eigenständig geplant und umgesetzt und wirklich viel Herzblut hineingesteckt.

Außerdem gab es einige Lehrkräfte, deren Unterricht mir besonders gefallen hat. Vor allem der Musik- und Gitarrenunterricht hat mir sehr viel Spaß gemacht.“

6. Welche Kompetenzen oder Soft Skills aus deiner Ausbildung helfen dir heute am meisten?

„Besonders wichtig sind für mich heute Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Teamarbeit. Gerade im Umgang mit Kindern, Eltern und Kolleg*innen sind diese Fähigkeiten sehr wichtig. Außerdem habe ich gelernt, Situationen zu reflektieren und flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen.“

7. Hattest du während deiner Ausbildung ein klares Berufsziel oder hat sich dieses erst später entwickelt?

„Für mich war eigentlich schon vor der Ausbildung klar, dass ich Erzieher werden möchte. Zuvor habe ich bereits die Ausbildung zum Sozialassistenten an der Euro Akademie gemacht, und schon während dieser Zeit stand für mich fest, dass ich diesen Weg weitergehen möchte. Natürlich war ich offen dafür, in welchem Bereich ich später als Erzieher arbeiten würde, da es viele verschiedene Möglichkeiten gibt. Aber grundsätzlich war mein Berufsziel von Anfang an klar.“

III. Herausforderungen & Erfolge

8. Was waren die größten Herausforderungen auf deinem Karriereweg und wie hast du diese gemeistert?

„Während meiner Ausbildung waren vor allem die Prüfungen eine große Herausforderung, da es sich um sehr umfangreiche Themen handelt. Auch die Facharbeit war ein größerer ‚Brocken‘.

Ich habe das aber gut bewältigt, vor allem dank der Unterstützung meiner Lehrer*innen, die mich sehr gut vorbereitet und begleitet haben. Außerdem haben mich die Themen wirklich interessiert. Für meine Facharbeit habe ich bewusst ein Thema gewählt, das mich persönlich angesprochen hat. Dadurch hatte ich auch die Motivation, mich intensiv damit auseinanderzusetzen.“

9. Gibt es ein besonderes Erfolgserlebnis oder einen Meilenstein, auf den du besonders stolz bist?

„Während der Ausbildung bin ich besonders stolz darauf, dass ich parallel mein Fachabitur nachholen konnte. Noch mehr gefreut hat mich, dass ich dieses sogar als Jahrgangsbester abgeschlossen habe.“

IV. Rückblick & Tipps für Studierende

10. Wenn du zurückblickst: Was würdest du deinem jüngeren Ich während der Ausbildung raten?

„Genieß die Zeit während der Ausbildung, denn diese Phase bekommt man so nicht noch einmal zurück. Gleichzeitig solltest du die Lernmöglichkeiten wirklich wertschätzen. Versuche auch, dir möglichst viele praktische Tipps geben zu lassen. Höre aber immer auf dein Bauchgefühl und gehe deinen eigenen Weg. Am Ende kommt vieles so, wie es kommen soll.“

11. Welche Tipps hast du für aktuelle Studierende und junge Absolvent*innen, die eine ähnliche Karriere anstreben?

„Seid fleißig, probiert euch aus und sammelt so viele Erfahrungen wie möglich. Engagiert euch und tauscht euch mit anderen aus, denn dadurch kann man sehr viel lernen. Hinterfragt auch ruhig, was ihr lernt, und reflektiert eure Erfahrungen. Das ist ein wichtiger Teil der persönlichen und beruflichen Entwicklung.“

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Ein junger Mann lehnt seitlich an einer Backsteinmauer und lächelt in die Kamera.