Eine Gruppe von jungen Erwachsenen sitzt in einem hellen Raum an Tischen und arbeitet in kleinen Gruppen zusammen. Einige stehen und unterhalten sich, während andere an den Tischen sitzen und Materialien wie Stifte, Zettel und andere Utensilien verwenden. Im Hintergrund sind bunte Dekorationen wie Stoffgirlanden an der Decke befestigt. Eine erwachsene Person, möglicherweise eine Lehrerin, steht und interagiert mit den Teilnehmenden.

Bleiben Sie ein Kind und friedlich!

31. März 2026

Goethes „Osterspaziergang“ kennen vermutlich alle. Draußen in der Natur zu sein, gemeinsam mit Freunden und der Familie den Frühling entdecken – und die ein oder andere Osterüberraschung. Die traditionellen Ostermärsche wiederum dürften nur den wenigsten etwas sagen; aufzustehen und auf die Straße zu gehen für den Frieden, der keineswegs selbstverständlich ist, in Zeiten, in denen Deutschlands Verteidigungsfähigkeit debattiert wird.

Damit der päpstliche, aber universelle Ostersegen „Urbi et Orbi“ keine Phrase bleibt, stellt sich die Frage: Wie kommen wir wieder dahin, friedenstüchtig zu sein? Unter diesem Motto fand auch der diesjährige Chemnitzer Friedenstag am 5. März statt. Eine Antwort darauf zu geben, erscheint kompliziert und doch ist sie es eigentlich nicht: „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen!“ (Mahatma Gandhi)

Dieses Leitmotiv ist uns daher eine Herzensangelegenheit, insbesondere für unsere angehenden Sozialassistent*innen und Erzieher*innen. Sie gestalten die Gegenwart und Zukunft aktiv mit und prägen die nächsten Generationen. Das bedeutet, die Welt mit Kinderaugen (neu) zu betrachten, Kinderfragen ernst zu nehmen und gemeinsam zu besprechen – Expert*innen fordern schon länger, Philosophieren als vierte Kulturtechnik neben Lesen, Schreiben und Rechnen zu etablieren. 

Denn der Mensch ist keine Maschine, und Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern viel besser! Wir möchten unseren Schüler*innen dabei helfen, sich selbst die kindliche Neugier, Fantasie, Offenheit und Freude zu bewahren und diese später in der Kita oder anderen Einrichtungen kreativ zu fördern. „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist [schließlich] ein Mensch.“ (Erich Kästner)

In diesem Sinne wünschen wir all unseren Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und Kooperationspartnern frohe Feiertage und dass Sie – als vielleicht größte Osterüberraschung – Ihr eigenes Kind in sich wiederentdecken, auf dem Weg zum persönlichen Hoffnungsglück und einer friedlicheren Welt!

 

Beitragsbilder: Euro Akademie Chemnitz

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Eine Gruppe von jungen Erwachsenen sitzt in einem hellen Raum an Tischen und arbeitet in kleinen Gruppen zusammen. Einige stehen und unterhalten sich, während andere an den Tischen sitzen und Materialien wie Stifte, Zettel und andere Utensilien verwenden. Im Hintergrund sind bunte Dekorationen wie Stoffgirlanden an der Decke befestigt. Eine erwachsene Person, möglicherweise eine Lehrerin, steht und interagiert mit den Teilnehmenden.
Ein Klassenzimmer oder Seminarraum, an dessen Wänden und Fenstern zahlreiche bunte Zettel mit verschiedenen schriftlichen Aufgaben oder Szenarien für Rollenspiele oder Übungen befestigt sind. Die Zettel enthalten kurze Anweisungen oder Situationsbeschreibungen auf Deutsch, wie z.B. 'ein Rezept für den Nachbarshund ausleihen' oder 'Tee kochen'. Im Raum stehen mehrere Tische und Stühle, die für Gruppenarbeit vorbereitet sind.
Bunte Blätter gibt es nicht nur im Herbst, sondern informieren aktuell auch über die vielfältigen Alltagsaufgaben und Inhalte unserer neuen Ergotherapie-Ausbildung.