Ein junger Mann mit Bart steht mit einem grauem Smartphone vor einem Spiegel und fotografiert sich.

Alumni im Gespräch: Interview mit Lukas Medak

26. Juni 2026

Lukas Medak ist Absolvent der Euro Akademie Mainz. Erfahrt im Interview, wie seine Ausbildung zum staatlich anerkannten Fremdsprachenkorrespondenten ihn auf seinen Beruf vorbereitet hat und welche Kurse, Projekte und Lehrkräfte ihn besonders geprägt und inspiriert haben.

I. Persönliche & berufliche Entwicklung

1. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

„Mein Name ist Lukas Medak und ich bin 26 Jahre alt. Ich habe die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten an der Euro Akademie Mainz absolviert und im Sommer 2025 erfolgreich abgeschlossen.“

2. Was hat dich damals dazu bewogen, an der Euro Akademie deine Ausbildung zu absolvieren?

„Ich bin bilingual aufgewachsen mit Deutsch und Kroatisch. Mir liegen Sprachen und deswegen war mir klar, dass ich eine Ausbildung in diesem Bereich machen wollte. Bei meiner Recherche bin ich dann auf diese spezielle Ausbildung an der Euro Akademie Mainz gestoßen.“

3. Wie sah dein Karriereweg nach dem erfolgreichen Abschluss aus? Welche Stationen hast du durchlaufen?

„Ich habe nebenbei als Aushilfe in einer Metzgerei und dem darin integrierten Feinkostladen gearbeitet und bin im September 2025 dort in Vollzeit eingestiegen. Der andere Teil in mir begeistert sich für den gastronomischen Bereich. Zudem befindet sich der Laden in meinem Heimatdorf, und es hat mich wieder dorthin gezogen.“

II. Ausbildung an der Euro Akademie & Einfluss auf den Karriereweg

4. Inwiefern hat dich deine Ausbildung an der Euro Akademie auf deinen jetzigen Beruf vorbereitet?

„Ich kann meine Fremdsprachenkenntnisse im Berufsalltag einsetzen. Wir sind ein sehr familiärer Betrieb mit drei Mitarbeiter*innen, von denen die beiden anderen fremdsprachlich nicht so gut aufgestellt sind. Ich helfe gern in der Kommunikation mit den Kund*innen aus, wenn es Sprachbarrieren gibt – sei es Französisch, Spanisch oder Englisch.“

5. Gab es bestimmte Kurse, Projekte oder Lehrkräfte, die dich besonders geprägt haben?

„Ich hätte mir keinen besseren als unseren Klassenlehrer Lee Hawkins wünschen können. Herr Hawkins hat für flache Hierarchien gesorgt und war immer sehr auf Augenhöhe mit uns. Er ist ein sehr sympathischer und empathischer Mensch und ein Lehrer, der den Unterricht immer sehr interessant gestaltet.“

6. Welche Kompetenzen oder Soft Skills aus deiner Ausbildung helfen dir heute am meisten? 

„Aus meiner Ausbildung hat mir insbesondere die Kompetenz weitergeholfen, die ich im direkten Gespräch mit den Kundinnen und Kunden benötige: das sichere und spontane Kommunizieren und Präsentieren. 

Als Aushilfe war ich im Backoffice und in der Produktion der Metzgerei tätig. Seit dem Vollzeiteinstieg werde ich auch zunehmend in den Verkauf mit eingebunden. Hier hat mir sehr geholfen, dass ich zuvor gelernt habe, mit einem reichen Wortschatz zu artikulieren.“

7. Hattest du während deiner Ausbildung ein klares Berufsziel oder hat sich dies erst später entwickelt?

„Mein Berufsziel hat sich während meiner Ausbildung bei meiner Arbeit als Aushilfe entwickelt.“

III. Herausforderungen & Erfolge

8. Was waren die größten Herausforderungen auf deinem Karriereweg und wie hast du diese gemeistert?

„Ich habe nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt mit Work & Travel verschiedene Karrierewege ausprobiert und am Ende den passenden für mich gefunden. Ich würde daher sagen, dass es sinnvoll sein kann – wenn man die Möglichkeit hat–, viel auszuprobieren, um dann über Erfahrungen – negative wie positive – den richtigen Beruf zu finden.“

9. Gibt es ein besonderes Erfolgserlebnis oder einen Meilenstein, auf den du besonders stolz bist?

„Ein besonderes Erfolgserlebnis war definitiv die abgeschlossene Ausbildung an der Euro Akademie.“

IV. Rückblick & Tipps für Auszubildende

10. Wenn du zurückblickst: Was würdest du deinem jüngeren Ich während der Ausbildung raten?

„Ich würde meinem jüngeren Ich während der Ausbildung raten, diese durchzuziehen, dabei 110 Prozent zu geben und sie zu genießen. Zudem haben mir die Kontakte geholfen, die ich während meiner Ausbildung geknüpft habe, und zu denen ich bis heute in Verbindung stehe.“

 

Das Interview führte: Jill Semidei
Beitragsbild: Lukas Medak

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Ein junger Mann mit Bart steht mit einem grauem Smartphone vor einem Spiegel und fotografiert sich.