Mediengestützte Auseinandersetzung im Unterricht mit „Der stille Herr Genardy“
Im Rahmen des Lernfeldes 5 „Bildungs- und Aktivierungsprozesse begleiten und anleiten“ haben sich die angehenden Sozialassistent*innen der Klassen Sozi 25a und Sozi 25b intensiv mit dem Roman „Der stille Herr Genardy“ von Petra Hammesfahr auseinandergesetzt. Das Buch thematisiert auf eindringliche Weise Kindesmissbrauch – ein sensibles, gesellschaftlich hochrelevantes Thema, das die Auszubildenden sowohl fachlich als auch persönlich herausforderte.
Anspruchsvolle Projektarbeit
Nach der Lektüre entwickelten die Schüler*innen eigenständig mediale Projekte, um zentrale Inhalte des Romans sowie Aspekte der Prävention, der Gesetzeslage, der Auswirkungen auf Betroffene und möglicher Hilfsangebote aufzubereiten.
Die Klasse Sozi 25a entschied sich für die Produktion mehrerer Podcasts. Diese griffen nicht nur die Handlung des Romans auf, sondern beleuchteten auch fachliche Hintergründe. Die Lernenden nutzten dabei vielfältige Medienkompetenzen – von Recherche und Textarbeit über Tonaufnahme bis hin zur digitalen Nachbearbeitung.
Die Klasse Sozi 25b gestaltete eine Ausstellung im Schulhaus, die ebenfalls die thematischen Schwerpunkte der Parallelklasse aufgriff. Die Exponate reichten von künstlerischen Interpretationen über mediale Darstellungen bis hin zu informativen Tafeln mit Fakten zur Thematik. Ein QR‑Code führte zu einer eigens erstellten Website, auf der weiterführende Inhalte abrufbar waren.
Mit ihren Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen haben die Auszubildenden beider Klassen ausdrucksstarke, informative und berührende Produkte geschaffen, die zeigen, wie professionell sie sich bereits mit anspruchsvollen pädagogischen Themen auseinandersetzen.
Beitragsbilder: Euro Akademie Erfurt