Görlitz
Euro Akademie Görlitz Görlitz
Fort- und Weiterbildungen Pflege

Berufspäd. Fortbildungen für Praxisanleiter*innen Pflege – Refresher
• 24.09. bis 26.09.2024 – Euro Akademie Görlitz

Qualifikation zur Betreuungskraft
gem. § 53b (i. V. m. § 43b) SGB XI • 21.08.2024 bis 09.04.2025 – Euro Akademie Görlitz

Praxisanleiter*in Pflege
24.10.2024 bis 06.11.2025 – Euro Akademie Görlitz

Beratung über Tel. 03581 764620. Anmeldungen bitte an rupprich.marion(at)eso.de.

 

 

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Noch Fragen? Herr Otto ist auch telefonisch unter 03581 7646-297 zu erreichen.

Wir sind für Sie da! Beratungen am Telefon und per E-Mail!

Sie interessieren sich für eine Ausbildung im Bereich Pädagogik & Soziales oder Gesundheit & Pflege? Oder stehen Sie bereits mitten im Berufsleben und wollen sich weiterbilden? Wir beraten Sie gerne mit vereinbartem Termin vor Ort, am Telefon und per E-Mail.

Melden Sie sich einfach unter 03581 76460 oder goerlitz(at)euroakademie.de.

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  • Deutsch für ausländische Fachkräfte sowie
  • Englisch, Französisch, Polnisch, Tschechisch
  • und weitere Sprachen lernen, fachspezifisch und bedarfsorientiert

Ort: Euro Akademie Görlitz, Euro Akademie Zittau oder in online-Präsenz. Nutzen Sie unsere Kompetenz zu Ihrem Vorteil! Anfragen und individuelle Beratungen gern telefonisch unter 03581 7646-20 oder per E-Mail an Frau Marion Rupprich rupprich.marion(at)eso.de.

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Umgang mit Interkulturalität in der Pflege

Kompetenzen in kultursensibler Pflege aufbauen

Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund sind auf Pflege angewiesen. Der wachsenden Pluralität der zu pflegenden Menschen steht die Multikulturalität des Personals in Einrichtungen gegenüber. Eine kultursensible Pflege und gesundheitliche Versorgung sind notwendig, um den Bedürfnissen aller Pflegebedürftigen gerecht zu werden.

In der Praxis gibt es erste Ansätze im Umgang mit Interkulturalität in der Pflege, die in der Fortbildung erörtert werden. Faktoren, wie z. B. ethnische und nationale Herkunft, Aufenthaltsstatus, sozialer Hintergrund, Bildungsbiografie, kulturelle und religiöse Prägung und Erwartungshaltungen lassen sich nur bedingt übereinanderlegen, Gemeinsamkeiten sind oft geringer als die Faktoren, die die Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund unterscheiden. Alternsprozesse setzen bei Migrant*innen mit durchschnittlich 55 Jahren ein, etwa zehn Jahre früher als bei Deutschen. Der Pflegebedarf ist weitgehend auf zurückliegende gesundheitliche und migrationsbedingte Belastungen zurückzuführen: schwere Arbeitsbedingungen, höheres Unfallrisiko, häufigere Berufskrankheiten, Arbeitslosigkeit, Trennungserfahrungen, Anpassung, Kommunikationsprobleme, Diskriminierungserfahrungen, Identifikationskonflikte und Generationsprobleme.

Die Vorstellung darüber, was Pflege aber ausmacht, wird von Kultur, Religion, Generationszugehörigkeit und Zeitgeist beeinflusst. Menschen mit Migrationshintergrund verstehen einen kultursensiblen Umgang durch Respekt und Beachtung der Wertvorstellungen der kulturellen, sozialen, religiösen Identität. Sie gehen zudem von einer Kommunikation in der Muttersprache und Beachtung gleichgeschlechtlicher Pflege aus. Hilfe im Haushalt wird als Bestandteil von Pflege gesehen. Ebenso vorausgesetzt wird, dass Ernährungsgewohnheiten, dass Zeit für Gespräche vor der Pflegehandlung berücksichtigt werden und dass Hilfe bei bürokratischen Verfahren Beachtung finden.

Die Fortbildung greift Aspekte der interkulturellen Kompetenz in der Diskussion und Vertiefung unserer Handlungskompetenzen einer kultursensiblen Pflege auf, die darauf ausgerichtet ist, dass eine pflegebedürftige Person trotz einschränkender Bedingungen entsprechend ihrer individuellen Werte, kulturellen und religiösen Prägungen und Bedürfnisse leben kann.

Inhalt

  • Menschen verschiedener Erscheinungsweisen, Verhaltensweisen, Kommunikationsweisen akzeptieren
  • eigene Gefühle, Denk- und Reaktionsmuster reflektieren: gegenüber relativ fremden kulturellen Mustern offen sein
  • Neugier bezüglich anderer Kulturen oder kultureller Prägungen anstatt Abwehrhaltung: sich sachkundig machen und eventuell sprachliche Kenntnisse erwerben; sich in anderes Gefühls- und Bedürfniserleben einfühlen und lernen zu verstehen (Empathie)
  • Einstellung auf Kommunikationsbesonderheiten; Wechsel auf eine Ich-Du-Interaktion (Konzentration auf die Person und keine Reduktion auf Religion, Kultur oder Nation)
  • sich auf konstruktive geistige Grundhaltungen orientieren (z. B. Win-Win-Konzept)
  • kooperieren und bei Interessens- und Bedürfniskonflikten sich verständigen und Kompromisse schließen

Dauer

6 Stunden, inklusive Pausen

Zugangsvoraussetzungen

Unsere Fortbildung richtet sich an Pflege- und Pflegefachkräfte in Einrichtungen der ambulanten, stationären und teilstationären Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe.

Praktika

Die praktische Anwendung und Umsetzung der vermittelten Fortbildungsinhalte erfolgt im Kontext der beruflichen Tätigkeit.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der Euro Akademie und Nachweis der Fortbildungspunkte, anerkannt durch die Registrierung beruflich Pflegender (RbP) in Trägerschaft des Deutschen Pflegerates
Starttermine: 12.11.2024
08:00 - 13:20 Uhr
Euro Akademie GörlitzStraßburg-Passage
02826 Görlitz

Ihr Ansprechpartner
Frau Marion Rupprich
E-Mail schreiben
03581 7646-20
> Kontakt> Beratung
Dauer: 6 UE 45 min

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Straßburg-Passage
02826 Görlitz

Telefon: 03581 76460
Fax: 03581 764625
goerlitz(at)euroakademie.de

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr: 7 – 15:30 Uhr

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