Heilpädagogische Zusatzqualifikation (HPZ) – Berufsbegleitende Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Sachsen
Berufliche Handlungskompetenzen erwerben für die Arbeit mit Personen mit Beeinträchtigungen in Kitas, Pflegeeinrichtungen und der Behindertenhilfe
Hohenstein-Ernstthal, Leipzig, Meißen Fort- und Weiterbildung berufsbegleitend ZusatzqualifikationBerufsbegleitend fortbilden und Handlungskompetenzen erwerben
Mit der berufsbegleitenden Fortbildung erwirbst du berufliche Handlungskompetenzen, um Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Kinder zu erziehen, zu bilden, zu fördern, zu pflegen und zu betreuen.
| Veranstaltungen | Ort | Zeit | |
|---|---|---|---|
| Hohenstein-Ernstthal | 20.08.2027 |
Unterricht findet von 07:30 bis 14:30 Uhr statt.
Dauer: 11 Monate
Unterricht Freitag + Samstag
jeweils von 7:30 - 14:30 Uhr |
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| Leipzig | 04.11.2027 |
Unterricht findet von 14:00 bis 19:45 Uhr statt.
Dauer: 11 Monate
400 UE Theorie
400 h Praxis donnerstags, jeweils von 14:00 - 19:45 Uhr und ausgewählte Samstage jeweils von 08:15 - 15.00 Uhr |
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| Meißen | laufender Einstieg |
Unterricht findet von 07:45 bis 14:45 Uhr statt.
Dauer: 12 Monate
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Fort- und Weiterbildung - Heilpädagogische Zusatzqualifikation (HPZ)
Hohenstein-Ernstthal, Leipzig, Meißen
- Berufsidentität für die Erziehungsarbeit auf heilpädagogischer Grundlage entwickeln
- Erwartungshaltungen an heilpädagogisches Handeln bewusst machen und daraus Konsequenzen für die Tätigkeit ableiten
- Heilpädagogische Diagnostik
- Allgemeine Grundlagen (Beobachtung, Diagnostik, Dokumentation, Behinderungsarten)
- Altersspezifische Grundlagen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alte Menschen mit Behinderung
- Gestaltung von Bildungsprozessen
- Heilpädagogische Methoden, Anwendbarkeit und Grenzen
Voraussetzungen
- Eine abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen, sozialpflegerischen, sozialpädagogischen oder auch handwerklichen Bereich (nur für Werkstätten für behinderte Menschen) und
- eine mindestens einjährige Berufserfahrung in einer Kindertageseinrichtung bzw. einer Einrichtung der Behindertenhilfe oder in einer stationären Pflegeeinrichtung bzw. im ambulanten Pflegedienst und
- Nachweis über einen ausreichenden Masernimpfschutz
Abschluss
Die heilpädagogische Zusatzqualifikation schließt mit einem Fachgespräch ab.Du erhältst ein Zertifikat der Euro Akademie.
Praktika
Die Teilnehmenden absolvieren ein angeleitetes Praktikum in mindestens zwei verschiedenen Einrichtungen, aber nicht im Herkunftsbereich.Dauer
Die berufsbegleitende Fortbildung dauert 12 Monate und gliedert sich in einen theoretischen (400 Unterrichtseinheiten) und praktischen Teil (400 Zeitstunden).Aufbauoptionen
Bilde dich weiter und ergänze deine Kenntnisse mit unserem Kurs: ICF-CY: Einführung in Theorie und Praxis in der heilpädagogischen Arbeit - Blended Learning.Häufige Fragen
Die Heilpädagogische Zusatzqualifikation (HPZ) ist eine vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt empfohlene Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte.
Ja. Die HPZ erweitert Ihre Kompetenzen in Inklusion, Teilhabe und individueller Förderung und kann Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Diese Qualifikation ist in Sachsen eine etablierte und anerkannte Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte und kann Ihnen bei der beruflichen Neuorientierung oder Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten einen wichtigen Vorteil verschaffen.
Mit der HPZ eröffnen sich zusätzliche Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in integrativen Kitas, der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren heilpädagogischen Arbeitsfeldern.
Ja. Durch den steigenden Bedarf an inklusiver Bildung und individueller Förderung werden Fachkräfte mit heilpädagogischen Kenntnissen in vielen pädagogischen Einrichtungen gesucht.
Ja. Die Weiterbildung ist speziell darauf ausgerichtet, Berufstätigkeit und Qualifizierung miteinander zu verbinden.
Ja. Die HPZ beinhaltet Praxisanteile, in denen Sie heilpädagogische Arbeitsfelder kennenlernen und die Inhalte der Weiterbildung praktisch anwenden können.
Grundsätzlich ist vorgesehen, dass die Praxisanteile außerhalb des eigenen Herkunftsbereichs absolviert werden. Nach den Empfehlungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Durchführung der Heilpädagogischen Zusatzqualifikation (HPZ-2003) sollen die 400 Praxisstunden auf mindestens zwei unterschiedliche heilpädagogische Arbeitsbereiche bzw. Einrichtungen verteilt werden.
Auch dann können Sie die HPZ absolvieren. Die erforderlichen Praxisanteile können in geeigneten Einrichtungen durchgeführt werden, sodass Sie praktische Erfahrungen im heilpädagogischen Bereich sammeln.