Pflegefachassistenz: verkürzt in 12 Monaten zum staatlichen Abschluss
Verkürzte Vollzeitausbildung zur Pflegefachassistenz für Berufserfahrene und qualifizierte Quereinsteiger*innen – vorhandene Pflegekompetenzen anerkennen lassen und staatlich anerkannten Berufsabschluss erwerben
Görlitz staatlich anerkannt hervorragende ZukunftsperspektivenMit anerkannter Pflegekompetenz die Zukunft gestalten
Nach erfolgreichem Abschluss qualifizierst du dich für Tätigkeiten in stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitswesens.
Gleichzeitig bildet der Berufsabschluss eine hervorragende Grundlage für weitere Qualifizierungen und eröffnet unter bestimmten Voraussetzungen den Einstieg in eine anschließende Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann.
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Ausbildung - Pflegefachassistent - verkürzte Vollzeitausbildung (12 Monate)
Görlitz
Der theoretische und praktische Unterricht findet an unserer Pflegeschule für Pflegfachassistenz statt.- Pflege und Begleitung von Menschen aller Altersgruppen
- Förderung von Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität
- Beobachtung, Einschätzung und Dokumentation von Pflegesituationen
- Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Evaluation pflegerischer Maßnahmen
- Kommunikation und professionelle Beziehungsgestaltung
- Mitwirkung bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen
- Hygiene, Infektionsschutz und Patientensicherheit
- Qualitätsorientiertes Handeln in der Pflege
- rechtliche, ethische und berufliche Grundlagen
- digitale Dokumentations- und Kommunikationssysteme
- Zusammenarbeit in interprofessionellen Versorgungsteams
Voraussetzungen
Für die Aufnahme der verkürzten Ausbildung benötigst du:
- einen Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss beziehungsweise eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung,
- einen Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung sowie
- die Feststellung der Voraussetzungen für die Ausbildungsverkürzung durch die zuständige Behörde.
Die verkürzte Ausbildung richtet sich an Personen, die bereits über einschlägige Qualifikationen, berufliche Erfahrungen oder nachweisbare Kompetenzen im Pflegebereich verfügen. Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer kann insbesondere auf Grundlage erfolgreich abgeschlossener Ausbildungen oder Ausbildungsanteile, einer mindestens 18-monatigen Tätigkeit in der Pflege oder anderer nachweisbarer beruflicher Kompetenzen erfolgen.
Auch außerhalb formaler Bildungswege erworbene pflegerische Kompetenzen können berücksichtigt werden, sofern diese im Rahmen eines Kompetenzfeststellungsverfahrens anerkannt werden. Die Entscheidung über die Anrechnung und die Verkürzung der Ausbildungsdauer trifft die zuständige Behörde.
Für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht, der praktischen Ausbildung und den Prüfungen sind ausreichende deutsche Sprachkenntnisse sowie die gesundheitliche Eignung für die Ausübung des Berufs erforderlich.
Die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen erfordert darüber hinaus ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, persönlicher Integrität und Zuverlässigkeit, die mit Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses nachgewiesen wird.
Für die Durchführung der praktischen Ausbildung und die spätere Berufsausübung sind zudem weitere Nachweise zu erbringen. Hierzu zählen insbesondere der Nachweis eines ausreichenden Impfschutzes sowie gegebenenfalls weitere von Behörden oder Praxiseinrichtungen geforderte Unterlagen.
Abweichende oder ergänzende landesrechtliche Regelungen bleiben vorbehalten.
Abschluss
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Diese umfasst drei Prüfungsteile: schriftlich, mündlich und praktisch.Lernformat
Die Ausbildung berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse berufserfahrener Lernender und setzt auf moderne sowie praxisorientierte Lehr- und Lernkonzepte. Die Ausbildung zeichnet sich vorrangig durch Präsenzunterricht aus. Digitale Lernangebote ergänzen den Präsenzunterricht und unterstützen eine flexible Gestaltung des Lernprozesses. Darüber hinaus kommen folgende Lernformate zum Einsatz:- angeleitete Selbstlernphasen
- Fall- und Situationsarbeit
- Praxisreflexionen
- Kompetenz- und Skills-Trainings
- individuelle Lernberatung
Praktika
Die praktische Ausbildung findet in ausbildungsberechtigten Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereiches statt und ermöglicht die gezielte Weiterentwicklung bereits vorhandener beruflicher Handlungskompetenzen. Mögliche Einsatzbereiche sind:- stationäre Langzeitpflege (z. B. Pflegeheim)
- ambulante Pflege (z. B. Pflegedienst)
- stationäre Akutpflege (z. B. Krankenhaus)
- weitere pflegerische Versorgungsbereiche (z. B. Hospiz)
Dauer
Die Ausbildung wird in verkürzter Form durchgeführt und umfasst insgesamt 12 Monate.Aufbauoptionen
Die verkürzte Ausbildung eröffnet vielfältige berufliche und persönliche Entwicklungsperspektiven.- Einstieg in die generalistische Ausbildung nach PflBG zur Pflegefachfrau /zum Pflegefachmann
- Anrechnung vorhandener Qualifikationen auf weiterführende Bildungswege Spezialisierungs- und Fortbildungsangebote
- Weiterbildung zum*r Praxisanleiter*in
- Entwicklung zu erweiterten Aufgaben innerhalb pflegerischer Versorgungsteams
Häufige Fragen
Zur Orientierung: Das mittlere Bruttogehalt liegt je nach Erfahrung, Bundesland und Arbeitgeber bei etwa 2.300 € bis 2.800 € brutto im Monat. Mit Schicht- und Wochenendzulagen fällt das Gehalt meist entsprechend höher aus.
Ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt stehen hervorragend. Aufgrund des demografischen Wandels herrscht ein anhaltend hoher Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal. Zu den typischen Einsatzbereichen gehören: Krankenhäuser, Seniorenheime, ambulante Pflegedienste, Reha-Kliniken, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.
Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, kann Schüler-BAföG beantragt werden (muss in der Regel nicht zurückgezahlt werden). Zudem ist die Ausbildung an zertifizierten Standorten der Euro Akademie über einen Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit / Jobcenter) bis zu 100 % förderfähig.