Die Gruppe der Auszubildenden posiert vor einem Gebäude mit Glastüren und -fenstern. Die Gruppe besteht aus Männern und Frauen, die meisten tragen legere Kleidung wie Jacken und Mäntel. Das Gebäude hat Schilder in deutscher Sprache und die Hausnummer 71. Das Wetter scheint sonnig zu sein.

Exkursion zur TPG in Köthen

14. April 2026

Die „Digitale Transformation der Pflege und Gesundheitsversorgung“ – jeder hat davon gehört und doch wird oft gefragt: Wie lässt sich die Digitalisierung am besten umsetzen – und das im eigenen Betrieb? Impulse dafür durften die angehenden Pflegefachkräfte der Klasse PFM 24 der Euro Akademie Bitterfeld-Wolfen am 9. April 2026 bei einer Exkursion zur TPG in Köthen sammeln.

Digitalisierung in der Pflege

Die Bevölkerung wird älter, die Pflegebedürftigkeit steigt – doch die Fachkräfte fehlen. In der TPG arbeiten Pflegebedürftige, Pflegende, Forschende, Politik und Unternehmen zusammen, um gemeinsam digitale Lösungen zur Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit zu finden. Auch unsere Auszubildenden tauschten sich am Tag der Exkursion über dieses wichtige Thema aus und lauschten gespannt den Worten, welche eindeutig vermittelten, dass das Thema Digitalisierung in der Pflege eine große Zukunft hat. Es ging los mit einer kleinen Fragerunde, in der alle Auszubildenden erzählten, mit welchen digitalen und technischen Hilfsmitteln sie bis jetzt in ihrem Betrieb in Berührung gekommen sind.

Zwischen Tablet und Papierakte

Die Erfahrungen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Wo einige Auszubildende fortschrittlich mit Tablet, digitaler Patientenakte und Aufstehhilfen arbeiten, arbeiten andere Auszubildende mit Papierakten und ohne Hilfsmittel. Trotz allem hatte fast jeder schon einmal Berührung mit E‑Rezept, Allergie-App, der Smartwatch, die den Puls misst. Digital, einfach, innovativ.

Neue (emotionale) Hilfsmittel

Im Laufe des Tages lernten die Auszubildenden einige Hilfsmittel kennen und probierten diese natürlich auch aus. Die „Robbe Paro“ fand hier besonderen Anklang. Mit ihren großen Augen und den niedlichen Geräuschen, freuten sich die Auszubildenden besonders, die Robbe zu streicheln und ihr etwas Nähe zu geben. Aber auch das Instrument CRDL, das bei Autismus, Demenz und visuellen Einschränkungen genutzt werden kann, um mit den Menschen wieder in Kontakt zu treten, weckte viel Begeisterung. 

Zeitgewinn durch Technik

Besonders interessant war außerdem die Information, dass man bereits jetzt den Puls ohne Berührung messen kann – durch Sensoren an der Wand. Trotz aller Freude über die neu gewonnene Zeit in der Pflege-Zukunft blieb eine Sorge: Wird die freie Zeit den Pflegefachkräften und Patient*innen zugutekommen? Diese Frage kann nicht beantwortet werden, und doch bleibt die Hoffnung, dass die Zeit von den Pfleger*innen sinnvoll genutzt werden kann und ein Lächeln auf dem Gesicht ihrer Patient*innen hinterlässt.

Beitragsbilder: Euro Akademie Bitterfeld-Wolfen

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.