Vom Goldbarren bis zum Digitalen Euro - Exkursion ins Geldmuseum
Den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien haben die angehenden Kaufmännischen Assistent*innen Fremdsprachensekretariat der Klasse KAFS 20 zu einem kleinen Ausflug genutzt. Von der Landeshauptstadt Wiesbaden aus ging es in die größte Stadt Hessens: in Frankfurt besuchten wir das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank.
Digitale Währungen im Fokus
Zunächst lauschten wir einem kurzweiligen Vortrag des Bundesbankexperten Sebastian Häßner zum von der Klasse ausgewählten Thema „Karte, Smartphone, Internet und der Digitale Euro“ – dabei erfuhren wir einiges über Stand und Zukunft des bargeldlosen Zahlens.
Von Muscheln bis Papiergeld
Nach einem kurzen Stopp in der Cafeteria des Museums ging es weiter in die didaktisch hervorragende Ausstellung zum Thema „Geld“. Von den Anfängen des Geldes als Muscheln oder Perlen über Salz bis zu den heute gebräuchlichen Scheinen und Münzen – Geld hat eine sehr bunte Entwicklung hinter sich. Dabei bemerkten wir eine Ironie der Geschichte: Schweden führte 1661 als erstes Land Europas Papiergeld ein – heutzutage ist dort Bargeldzahlung aber häufig schon nicht mehr möglich.
Unfassbare Highlights
Staunend standen wir im Bereich „Hyperinflation“ vor dem Geldschein mit dem sagenhaften Aufdruck „100 Billionen Reichsmark“ aus dem Jahr 1923 – unvorstellbar! Das Highlight war jedoch der 12,5 Kilogramm schwere Goldbarren, der kaum anzuheben war – schließlich ist er diebstahlsicher in einen Block aus Panzerglas eingelassen. Der ideale Ort, um das Klassenfoto zu schießen. Danach konnten die Ferien beginnen – doch ein Großteil der Klasse zog erst noch in die Eissporthalle zum Schlittschuhlaufen weiter.
Beitragsbild: Euro Akademie Wiesbaden