Porträtfoto eines jungen Manns mit dunklem Haar und dunkelrotem Pullover.

Alumni im Gespräch: Interview mit Yevgeniy Suvorov

19. Oktober 2026

In unserer Serie „Meet our Alumni“ zeigen wir, welche Wege unsere Absolvent*innen nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung eingeschlagen haben.

In diesem Interview lernen wir Yevgeniy Suvorov kennen, der seine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher an der Euro Akademie in Würzburg erfolgreich abgeschlossen hat.

I. Persönliche & berufliche Entwicklung

1. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

„Mein Name ist Yevgeniy Suvorov. Im Jahr 2026 habe ich meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher erfolgreich an der Euro Akademie Würzburg abgeschlossen. Anschließend habe ich mich für einen neuen beruflichen Weg entschieden und ein Studium im Bauingenieurwesen begonnen.“

2. Was hat dich damals dazu bewogen, deine Ausbildung an der Euro Akademie zu absolvieren?

„Schon während meiner Ausbildung zum Kinderpfleger stand für mich fest, dass ich mich beruflich weiterentwickeln und die Möglichkeit nutzen möchte, einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben. Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz bin ich im Internet auf die Euro Akademie aufmerksam geworden.

Besonders überzeugt hat mich die Darstellung des Ausbildungskonzepts auf der Website. Die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Ausbildung hat mich angesprochen. Im Laufe meiner Ausbildung hat sich dieser positive Eindruck bestätigt.“

3. Wie sah dein Karriereweg nach dem erfolgreichen Abschluss aus? Welche Stationen hast du durchlaufen?

„Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Erzieherausbildung habe ich ein achtwöchiges Vorpraktikum im Bereich Bauingenieurwesen absolviert, um mich auf mein anschließendes Studium vorzubereiten.

Dabei konnte ich bereits feststellen, wie hilfreich die praktischen Erfahrungen und die während meiner Ausbildung erworbenen Kompetenzen auch in einem völlig neuen beruflichen Umfeld sind. Besonders der Umgang mit anderen Menschen, die Übernahme von Verantwortung und die Fähigkeit, mich in ein neues Team einzufügen, helfen mir dabei, mich auf neue Aufgaben einzustellen.

Im Anschluss an mein Vorpraktikum habe ich mein Studium im Bauingenieurwesen begonnen. Damit habe ich einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen, auf dem ich meine bisherigen Erfahrungen mit neuen fachlichen Herausforderungen verbinden kann.“

II. Ausbildung an der Euro Akademie & Einfluss auf den Karriereweg

4. Inwiefern hat dich deine Ausbildung auf dein jetziges Studium vorbereitet?

„Meine Ausbildung hat mich auf mehreren Ebenen auf mein heutiges Studium vorbereitet.

Zum einen habe ich gelernt, dass sich auch große Herausforderungen mit ausreichend Einsatz, Ausdauer und einer strukturierten Herangehensweise bewältigen lassen. Diese Einstellung hilft mir besonders im Studium, in dem ich mich regelmäßig mit neuen und anspruchsvollen Themen auseinandersetze.

Zum anderen hat mir das Mathematikangebot der Euro Akademie eine wichtige Grundlage für meinen weiteren Bildungsweg gegeben und mir den Zugang zu einem Studium an einer Hochschule ermöglicht.

Darüber hinaus habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten und Aufgaben zu organisieren. Auch wenn ich heute in einem anderen Fachbereich tätig bin, sind diese Fähigkeiten für meinen neuen beruflichen Weg von großer Bedeutung.“

5. Gab es bestimmte Kurse, Projekte oder Lehrkräfte, die dich besonders geprägt haben?

„Ja, es gab mehrere Erfahrungen, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.

Herr Fickert hat meine Begeisterung für Mathematik neu geweckt und mir eine gute Grundlage vermittelt. Dafür bin ich ihm besonders dankbar, da Mathematik für mein heutiges Studium im Bauingenieurwesen eine wichtige Rolle spielt.

Auch das Bergwaldprojekt war eine prägende Erfahrung für mich. Dort habe ich entdeckt, wie viel Freude es mir macht, praktisch und handwerklich zu arbeiten und gemeinsam mit anderen etwas zu schaffen.

Die Fächer Pädagogik und Psychologie haben mich ebenfalls nachhaltig geprägt. Sie haben mein Verständnis für andere Menschen vertieft und mir geholfen, mein Sozialverhalten sowie meine professionelle Haltung weiterzuentwickeln.“

6. Welche Kompetenzen oder Soft Skills aus deiner Ausbildung helfen dir heute am meisten?

„Besonders hilfreich sind für mich meine Lernstrategien, meine sozialen Kompetenzen und mein Verantwortungsbewusstsein.

Während der Ausbildung habe ich gelernt, mir Wissen systematisch anzueignen, Aufgaben zu strukturieren und auch bei Schwierigkeiten dranzubleiben. Diese Fähigkeiten helfen mir heute dabei, mich in neue und teilweise anspruchsvolle Themen einzuarbeiten.

Meine sozialen Kompetenzen und mein Verantwortungsbewusstsein sind ebenfalls wichtige Grundlagen, auch wenn ich mich mittlerweile in einem anderen Fachbereich bewege. Außerdem profitiere ich von den mathematischen Grundlagen, die ich während meiner Ausbildung erworben habe.“

7. Hattest du während deiner Ausbildung ein klares Berufsziel oder hat sich dieses erst später entwickelt?

„Ursprünglich hatte ich bereits vor meiner Erzieherausbildung das Ziel, Pädagogik zu studieren. Dafür benötigte ich jedoch die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung.

Die Ausbildung zum Erzieher erschien mir deshalb als eine gute Möglichkeit, sowohl einen beruflichen Abschluss zu erwerben als auch meine schulische Qualifikation zu erweitern. So konnte ich die Fachhochschulreife erwerben und mir gleichzeitig eine berufliche Perspektive aufbauen.

Während der Ausbildung haben sich meine Interessen und Ziele jedoch weiterentwickelt. Ich habe festgestellt, dass mich auch technische und mathematische Fragestellungen sehr interessieren.

Rückblickend war die Ausbildung für mich also nicht nur ein beruflicher Abschluss, sondern auch ein wichtiger Schritt, durch den ich meine Stärken und Interessen besser kennenlernen konnte.“

III. Herausforderungen & Erfolge

8. Was waren die größten Herausforderungen auf deinem Karriereweg und wie hast du diese gemeistert?

„Eine der größten Herausforderungen war für mich, mich immer wieder auf neue Anforderungen einzustellen und meinen eigenen Weg zu finden. Während meiner Ausbildung musste ich viele unterschiedliche Aufgaben bewältigen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig musste ich meine schulischen Leistungen im Blick behalten, um meine weiteren Bildungsziele zu erreichen.

Der Wechsel vom pädagogischen Bereich zum Ingenieurwesen stellt mich erneut vor neue Herausforderungen. Insbesondere im mathematisch-technischen Bereich muss ich mich intensiv mit neuen Inhalten auseinandersetzen und teilweise auch Grundlagen wiederholen und vertiefen.

Dabei helfen mir vor allem eine strukturierte Vorgehensweise, regelmäßiges Lernen und die Bereitschaft, bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Ich habe gelernt, dass man nicht alles von Anfang an können muss. Entscheidend ist, dass man bereit ist, sich mit den eigenen Schwächen auseinanderzusetzen und kontinuierlich daran zu arbeiten.“

9. Gibt es ein besonderes Erfolgserlebnis oder einen Meilenstein, auf den du besonders stolz bist?

„Besonders stolz bin ich darauf, meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher erfolgreich abgeschlossen und mir damit die Grundlage für meinen weiteren Bildungsweg geschaffen zu haben.

Für mich ist es ein großer Erfolg, dass ich durch die Ausbildung nicht nur einen Berufsabschluss erworben, sondern auch die Möglichkeit erhalten habe, anschließend ein Studium aufzunehmen.

Ebenso stolz bin ich darauf, den Mut gehabt zu haben, meine ursprünglichen beruflichen Vorstellungen zu hinterfragen und mich für einen neuen Weg zu entscheiden. Ich finde es wichtig, sich weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten zu nutzen, auch wenn man dafür seine gewohnte Umgebung verlassen muss."

IV. Rückblick & Tipps für Auszubildende

10. Wenn du zurückblickst: Was würdest du deinem jüngeren Ich während der Ausbildung raten?

„Ich würde meinem jüngeren Ich raten, alle Fächer ernst zu nehmen, auch wenn sie auf den ersten Blick für den späteren Berufsweg nicht besonders wichtig erscheinen. Gerade Fächer wie Recht und Organisation können einem später helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und verantwortungsbewusst zu handeln.

Außerdem würde ich empfehlen, die klare Struktur des Stundenplans und die gemeinsame Zeit mit den Mitschülerinnen und Mitschülern bewusst zu genießen. Während der Ausbildung ist der Alltag oft gut organisiert und man hat die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Man weiß nie genau, wohin einen der eigene Weg später führen wird. Deshalb lohnt es sich, möglichst viel aus der Ausbildung mitzunehmen.“

11. Welche Tipps hast du für aktuelle Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen, die eine ähnliche Karriere anstreben?

„Mein erster Tipp wäre, sich frühzeitig mit den eigenen beruflichen Zielen auseinanderzusetzen und sich über die verschiedenen Möglichkeiten nach der Ausbildung zu informieren. Gleichzeitig sollte man offen dafür bleiben, dass sich die eigenen Interessen und Pläne im Laufe der Zeit verändern können.

Wer nach der Ausbildung ein Studium beginnen möchte, sollte sich möglichst früh mit den fachlichen Voraussetzungen beschäftigen. Besonders empfehlenswert ist es, den schulischen Stoff zu wiederholen, der während der Ausbildung möglicherweise weniger intensiv behandelt wurde. Das gilt vor allem für Fächer, die im späteren Studium eine wichtige Rolle spielen, wie beispielsweise Mathematik.“

Das Interview führte: Jill Semidei
Beitragsbild: Yevgeniy Suvorov

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Porträtfoto eines jungen Manns mit dunklem Haar und dunkelrotem Pullover.