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Startseite » Trauma verstehen: Wie belastende Erlebnisse Körper und Psyche beeinflussen (Teil 1)
Allgemein

Trauma verstehen: Wie belastende Erlebnisse Körper und Psyche beeinflussen (Teil 1)

By Melina Lieb5. März 2026Updated:5. März 20266 Mins Read
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Silhouette eines Frauenkopfs im Profil. Das Profil ist dunkel und es geht ein Gewitterblitz hindurch.
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Dir fällt es schwer, dich in Ruhe zu entspannen? Du hast das Gefühl, du bist nur genug, wenn du etwas leistest? Du fühlst dich in deinem Körper nicht richtig wohl? 

All das können Folgen von Trauma sein. Den Begriff hast du sicher schon mal gehört, denn er taucht gerade auch häufig in Social Media auf. Dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt, ist an sich eine gute Sache, denn die Häufigkeit von Trauma ist hoch. Laut einer deutschen Studie von 2022 gaben mehr als 37 % der Befragten an, mindestens ein belastendes – also potentiell traumatisches – Kindheitserlebnis gehabt zu haben. Gerade bei einem so sensiblen Thema ist es allerdings auch wichtig, genau hinzuschauen und zu differenzieren. In dieser Artikel-Reihe wollen wir einen fundierten Blick auf Trauma, seine Entstehung und seine Symptome eröffnen sowie Impulse für einen sensiblen Umgang mit Traumafolgen geben.

Besonders wichtig ist dieses Wissen, wenn du im Bereich Gesundheit & Pflege oder Pädagogik & Soziales arbeiten möchtest.

Was ist Trauma?

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Trauma nicht in einem Ereignis selbst liegt, sondern in dessen Verarbeitung. Wie der renommierte kanadische Arzt Gabor Maté erklärt: „Trauma is not what happens to you but what happens inside you.“ (S. 20) – Trauma ist nicht das, was dir geschieht, sondern was in dir geschieht. Traumatische Erlebnisse sind durch „Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht und Lebensbedrohung“ gekennzeichnet, so schreibt die deutsche Trauma-Therapeutin Verena König (S. 29). Wenn diese Gefühle nicht verarbeitet werden können, entstehen Traumafolgen.

Arten von Trauma

Solche überwältigenden Gefühle können einerseits durch einzelne Ereignisse ausgelöst werden, wie etwa einen Unfall, eine Gewalterfahrung, eine Naturkatastrophe oder den Verlust eines wichtigen Menschen – das nennt man „Schocktrauma“. Ebenso gravierend jedoch können Erfahrungen über längere Zeiträume sein, wie etwa andauernde emotionale und sexualisierte Gewalt oder emotionale und körperliche Vernachlässigung sowie Krieg und Mobbing – solche Erfahrungen nennt man „Komplextrauma“. Letztere sind meist weniger offensichtlich als Schocktrauma und oft in frühen Erlebnissen in der Kindheit begründet. Während die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) aus Schocktrauma entsteht, führen Komplextrauma entsprechend zu einer Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (K-PTBS). Alle Traumafolgestörungen umfassen ein breites Spektrum an Symptomen, die individuell unterschiedlich sein können.

Stress im Nervensystem

Allen Reaktionen auf Trauma jedoch liegt ein gemeinsames Prinzip zu Grunde: das Überleben. Um das zu verstehen, hilft ein Blick auf die Funktionsweise unseres Nervensystems. Wir Menschen sind biologisch gut ausgestattet für den Umgang mit Stress. Sobald wir Gefahr wahrnehmen, löst unser autonomes Nervensystem eine automatische Reaktion aus. Je nach Erfahrung wird entweder der Sympathikus aktiviert, der für die Mobilisierung von Energie zuständig ist, oder der Parasympathikus, der für die Drosselung von Energie zuständig ist. Vereinfacht gesagt: Ersterer macht es uns möglich, zu fliehen oder zu kämpfen, zweiterer lässt uns erstarren oder totstellen.

Priorität Nr. 1: Überleben

All das sind normale biologische Reaktionen, die unser Überleben sichern sollen. Sie laufen automatisch ab, ohne dass wir sie bewusst wählen können. Wenn Flucht oder Kampf nicht möglich sind, bleibt Totstellen als letzter Ausweg. Wenn wir danach wieder Sicherheit empfinden, kann die Verarbeitung gelingen. Ist dies jedoch nicht der Fall, bleibt die Überlebensenergie im System – das heißt, in unserem Körper – stecken und kann so zu Traumafolgen führen. Problematisch ist es auch, wenn traumatischer Stress über einen längeren Zeitraum anhält und chronisch wird, denn die genannten Überlebensreaktionen sind ursprünglich nur für akuten, kurzzeitigen Stress gedacht – wie für die Konfrontation mit einem Raubtier, aber nicht für andauernden toxischen Stress.

Trigger und Dissoziation

Was nicht verarbeitet wurde, kann immer wieder getriggert werden und unser Leben weiter bestimmen. So kann es in Folge von Trauma zu Flashbacks kommen, also dem unkontrollierbaren Wiedererleben von traumatischen Erfahrungen. Flashbacks sind sozusagen das Aufflammen unverarbeiteter Erinnerungsfragmente – diese können nicht nur bildhaft, sondern auch körperlich oder emotional sein. Das Fragmentieren – also Abspalten – von traumatischen Erinnerungen wird Dissoziation genannt und schützt uns im Moment des Geschehens automatisch vor den überwältigenden Reizen, während es später jedoch eine gelingende Verarbeitung erschwert.

Abgeschnitten vom Körper

Nicht nur Erinnerungen werden bei Trauma abgespalten, sondern oft wird auch die Verbindung zu unserem Körper gekappt. Das ist insbesondere bei frühem Trauma der Fall, denn für Babys und Kleinkinder sind Kämpfen oder Fliehen keine Optionen – die einzige Möglichkeit für den Umgang mit traumatischem Stress in diesem Alter ist das Abspalten von unserem fühlenden Körper. Das drückt sich im späteren Leben oft in einer „Verkopftheit“ aus. Dann fällt es schwer, Körperempfindungen und Gefühle einzuordnen oder überhaupt wahrzunehmen – oder sie werden als störend empfunden und der eigene Körper wird als Feind betrachtet. Zahlreiche körperliche Symptome wie zum Beispiel Migräne, Autoimmunerkrankungen, Ess- und Schlafstörungen sowie Schmerzen ohne erkennbare organische Beschwerden gehören zu den möglichen Folgen einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Trauma hat also immer eine körperliche Dimension.

Nicht im Hier und Jetzt

Eine weitere Dimension, von der Trauma uns trennt, ist die Gegenwart. Wir hängen in der Vergangenheit fest, weil diese noch nicht verarbeitet ist. Das zeigt sich nicht nur in Flashbacks, sondern auch in automatischen Reaktionen auf stressige Situationen. Aus traumatischen Erfahrungen haben wir Muster entwickelt, die ursprünglich dem Überleben dienten, in unserem heutigen Alltag aber meist nicht mehr angemessen sind. Wenn wir impulsiv oder unüberlegt reagieren, handeln wir oft nicht aus dem gegenwärtigen Moment, sondern aus einer alten Erfahrung. Auch Zukunftsängste und -sorgen können Traumafolgen sein, denn ein traumatisiertes Nervensystem ist ständig überaktiviert und auf die Suche nach Gefahr ausgerichtet.

Falsch in der Welt

Trauma führt auch dazu, dass wir die Welt als gefährlichen Ort wahrnehmen, denn traumatische Erfahrungen sind grundlegend von einem Verlust an Sicherheit geprägt. Wenn es in unseren prägenden Beziehungen an Sicherheit mangelt, nehmen wir auch andere Menschen als potentiell gefährlich wahr. Beziehungsprobleme hängen oft mit Trauma zusammen. Auch die Beziehung zu uns selbst wird beeinträchtigt. Wenn wir vernachlässigt oder misshandelt werden, entsteht daraus ein mangelhaftes Selbstbild, in dem die eigene Identität von Scham und Schuld geprägt ist.

Der grundlegende Charakter von Trauma

Zusammengefasst zeichnet sich Trauma also durch seinen überwältigenden Charakter aus, der fundamentale Überlebensreaktionen in uns auslöst. Diese Reaktionen sind im Moment des Geschehens sinnvoll und lebensnotwendig. Kann die Erfahrung jedoch nicht verarbeitet werden, führt das zu Traumafolgen, die uns von uns selbst und der Welt abschneiden und unser Leben auf vielfältige Weise beeinträchtigen können.

Menschen mit Traumafolgen begleiten

Das Wissen um Trauma ist in allen Tätigkeiten relevant, in denen du mit Menschen zusammenarbeitest, insbesondere in pflegerischen und medizinischen Berufen. Daher erlernst du auch an der Euro Akademie in den Ausbildungen im Bereich Gesundheit & Pflege – zum Beispiel zum*r Pflegefachmann*Pflegefachfrau – Kompetenzen für die professionelle Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Du erfährst, wie mit psychischen Belastungen, Gewalterfahrungen und Flucht- oder Verlusterlebnissen umgegangen werden kann. Gleichzeitig gehört es auch zum Lehrplan, deine Selbstfürsorge zu reflektieren.

Um Selbstfürsorge geht es auch im zweiten Artikel dieser Reihe, der am 26.03.2026 erscheinen wird – dort werden wir dir Impulse an die Hand geben, was du tun kannst, wenn du Menschen mit Traumafolgen begleitest oder selbst betroffen bist.

Hinweis: Wenn du selbst von Trauma betroffen bist, zögere nicht, dir Unterstützung zu suchen. Hier findest du eine Liste mit Anlaufstellen, an die du dich in Notfällen und in akuten Situationen wenden kannst, sowie einen Leitfaden, um die passende therapeutische Begleitung zu finden.

Beitragsbild: shutterstock.com / Max4e Photo

Gesundheit & Pflege Körper & Psyche Stress Trauma
Melina Lieb

Wissensdurst und Kreativität gehen bei mir Hand in Hand. Daher freue ich mich, dass ich seit Herbst 2025 meine vielseitigen Interessen und Erfahrungen in Artikel für das Euro Akademie Magazin einfließen lassen kann.

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