Linktipp: AltenpflegePreis 2018: „Mobilität fördern – Selbstständigkeit erhalten“

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Sie haben ein tolles Team aus Altenpflegern, Altenpflegehelfern und Betreuungskräften? Außerdem können Sie mit einem überzeugenden Konzept zur Förderung der Mobilität von pflegebedürftigen Bewohnern punkten? Dann bewerben Sie sich bis zum 20. Juli für den AltenpflegePreis 2018!

Selbstständigkeit und Mobilität sind auch für pflegebedürftige Menschen ein wichtiger Aspekt, um ihren Alltag lebenswert zu gestalten. Möglichst lange mobil zu bleiben, das eigene Bett und Zimmer verlassen zu können, heißt auch aktiv am Leben teilzunehmen. Beim diesjährigen AltenpflegePreis geht es genau darum, Menschen in ihrer Beweglichkeit zu fördern – körperlich, geistig und räumlich.

Der Wettbewerb um den AltenpflegePreis hat Tradition. Bereits 1990 wurde er von der Redaktion der Fachzeitschrift „Altenpflege“ ins Leben gerufen, um gelungene Konzepte in der Altenpflege vorzustellen und das Gewinnerteam mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro zu belohnen. Bewerben können sich Pflegeeinrichtungen mit ihrem Konzept zum aktuellen Thema aus ganz Deutschland. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018.

Mobilität kann man auf vielfältige Weise fördern

Sich selbst zu bewegen, ist das A und O der Mobilitätsförderung. Dazu braucht es Motivation und Angebote. Wenn ich weiß, dass ich durch ein Koordinationstraining Stürze vermeiden kann, werde ich auch einen Sinn darin sehen, daran teilzunehmen. Beratung und Aufklärung der Pflegebedürftigen sind beim Thema Mobilität der erste Schritt in Richtung Beweglichkeit.

Gemeinsame Spaziergänge an festen Tagen in der Woche, Tanzstunden oder Hockergymnastik sind Angebote, die zur Erhaltung der Mobilität beitragen. Genauso können alltagspraktische Maßnahmen – die Aktivität der Pflegebedürftigen beim Anziehen und während der Körperpflege – die Selbstständigkeit fördern.

Gute Lichtverhältnisse in Zimmern und Fluren und rutschhemmende Fußböden vermindern die Sturzgefahr und erhalten dadurch die Mobilität der Bewohner. Die Angst vor dem Stürzen ist im Alter sehr hoch – einmal hingefallen, trauen sich viele Menschen nicht mehr alleine vor die Tür. Gleichgewichtsübungen und Muskelaufbautraining sind wirkungsvolle Maßnahmen innerhalb der Sturzprophylaxe.

Die regelmäßige Förderung der Beweglichkeit wirkt sich durchweg positiv auf den Pflegealltag aus. Das Risiko für Folgeerscheinungen durch Immobilität oder Bewegungsmangel – wie Dekubitus, diffuse Schmerzzustände oder akute Atemwegsinfekte – wird durch gezielte Bewegungsmaßnahmen stark reduziert. Davon profitieren alle – die Betroffenen, die Pflegefachkräfte und die Angehörigen.

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