Berufe im Wandel: Zukunftsberuf Kaufmännische*r Assistent*in

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„Kind, lern doch was Handfestes – was mit Zukunft.“ Ein klassischer Elternsatz, der natürlich sehr leicht gesagt ist. Aber welche Berufe haben überhaupt Zukunft? In den letzten Wochen haben wir einige Berufsbilder vorgestellt und untersucht, wie sie sich in den nächsten Jahren verändern werden. Altenpfleger*in, Erzieher*in, Kaufmann oder Kauffrau im E-Commerce oder Übersetzer*in und Dolmetscher*in – alles Ausbildungen, die gute Karrierechancen bieten. Eine Berufsgruppe wird aber nie aus der Mode kommen: Arbeit im Büromanagement. Wer in eine sichere Zukunft investieren möchte, sollte sich also in diese Richtung orientieren: zum Beispiel mit einer Ausbildung zur Kaufmännischen Assistentin oder zum Kaufmännischen Assistenten.

Was braucht ein Unternehmen? Zunächst natürlich Räumlichkeiten und Equipment, um überhaupt agieren zu können. Qualifizierte Fachkräfte wäre auch ganz praktisch und ein Chef, der die Verantwortung übernimmt. Und nun? Geht die Firma wahrscheinlich schnell vor die Hunde. Denn eine wichtige Zutat haben wir vergessen: Jedes Unternehmen braucht Organisationstalente, die den Überblick behalten, die kaufmännischen Aufgaben übernehmen und mit den Geschäftspartnern kommunizieren. Wer sind diese Superheld*innen in Kostüm und Anzug? Klar, die Kaufmännischen Assistent*innen.

Wirtschaft ist sexy

Ja, ich gebe es zu: Keine Fünfjährige träumt davon, später Kaufmännische Assistentin zu werden. Der Beruf klingt erst einmal ziemlich langweilig. Ist er aber nicht. Denn gerade in dieser Ausbildung wird viel Wert darauf gelegt, den Auszubildenden kreatives Problemlösen und selbstständiges Arbeiten beizubringen. Es geht eben nicht darum, stumpfen Bürokram abzuarbeiten, sondern neue Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Und genau hier liegt die Zukunft des Büromanagements: Nur wer flexibel ist und sich schnell an Änderungen anpassen kann, wird dauerhaft Erfolg haben. Kreative Köpfe sind gefragt!

Globalisierung, Baby!

Während der Ausbildung können Sie eine Fachrichtung wählen. Fällt Ihre Wahl auf Informationsverarbeitung, können Sie später zum Beispiel in den Bereichen Vertrieb, Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Social Media Management oder Online Media Management arbeiten. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich kann prophezeien, dass Computer in den nächsten Jahrzehnten eine nicht ganz so kleine Rolle spielen werden. Wenn Sie also fit in Informationsverarbeitung sind und Informatiker*innen und Programmierer*innen bei Systemaktualisierungen und der Konzeption von Software unterstützen können, ist Ihnen ein Job fast sicher.

Alternativ können Sie sich für die Fachrichtung Fremdsprachen und Korrespondenz entscheiden. Hier sind Sie später Dreh- und Angelpunkt für die internationale Kommunikation: Sie erledigen die Geschäftskorrespondenz in verschiedenen Sprachen, halten Kontakt zu fremdsprachigen Institutionen und telefonieren mit Ansprechpartner*innen im Ausland. Auch hier sind die Jobaussichten spitze – Globalisierung sei Dank. Die Nachfrage nach Fremdsprachenprofis steigt stetig. Wer dazu noch kaufmännisches Wissen mitbringt, kann in beinahe jedem Unternehmen – national und international – einsteigen.

Weiterbildung schafft Zukunft

Wer im Beruf dauerhaft erfolgreich sein möchte, muss natürlich am Ball bleiben und sich regelmäßig weiterbilden – schließlich gibt es immer neue Entwicklungen, an die man sich anpassen muss. Gerade in Bereichen wie Softwareentwicklung, Datenschutz oder Qualitätssicherung ist es wichtig, das Wissen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wenn Sie eine Führungsposition anstreben, ist eine Weiterbildung als IT-Kundenberater*in oder der Betriebswirt*in in Informationsverarbeitung die perfekte Basis. Oder darf‘s ein Studium sein? An der Euro Akademie haben Sie die Möglichkeit, schon während der Ausbildung zum Kaufmännischen Assistenten oder zur Kaufmännischen Assistentin Ihre Fachhochschulreife zu erwerben. Damit ist der Weg zum Hochschulabschluss frei, zum Beispiel in Wirtschaftssprachen, Internationaler Wirtschaft oder Wirtschaftsinformatik.

Neugierig geworden? Hier gibt’s unsere Ausbildungen mit Zukunft im Bereich Wirtschaft & Management

Autor

Anna Rüppel

Anna Rüppel ist mit 1,78 m die Größte, wenn es um Ausbildung und Beruf geht. Als Kind war sie kleiner.