Glücksforschung: 7 Dinge, die sofort glücklich machen

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Ja, renn nur nach dem Glück
Doch renne nicht zu sehr
Denn alle rennen nach dem Glück
Das Glück rennt hinterher.

Bertolt Brecht

Kann man sich für das Glück entscheiden? Sind es nicht viel mehr die äußeren Einflüsse, die unser Lebensglück bestimmen? Dinge, die uns das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben, wertvoll zu sein, besser als die anderen. Und schon wenige Wochen nach der Gehaltserhöhung, dem neuen Auto oder dem Kurztrip auf die Malediven hat sich das wohlige Hochgefühl wieder in Luft aufgelöst. Die nächste Glücks-Droge muss her. Dabei ist Glück auch eine Einstellung: kleine Änderungen im Alltag können mehr bewirken als ein Lottogewinn oder eine große Anschaffung. Das ist kein esoterischer Lebe-Deinen-Traum-Quark, sondern wissenschaftlich bestätigt. Wir geben Ihnen sieben Tipps, wie Sie Ihren Glücksgefühlen schnell und einfach auf die Sprünge helfen.

1) Immer schön Lächeln

Es klingt albern und fühlt sich zuerst komisch an, aber sich ein paar Minuten vor dem Spiegel breit anzugrinsen, setzt direkt Glückshormone frei. Wenn wir zufrieden sind, sendet das Gehirn Signale an den Mund: auf geht’s, lächle! Diese Verbindung funktioniert aber auch umgekehrt. So tricksen Sie Ihr Gehirn einfach aus. Wer mit einem Lächeln durch die Welt geht, sieht die Dinge also gleich viel positiver.

2) Dankbar sein

Es gibt so viele Dinge, für die wir dankbar sein können: die Liebe von Freunden und Familie, die eigene Gesundheit, der erfüllende Job oder allein die Tatsache, dass wir genug zu essen und ein Dach über dem Kopf haben. Im stressigen Alltag übersieht man das viel zu schnell. Wer aber Dankbarkeit zeigt, erhöht Studien zufolge das Wohlbefinden und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Das Glück hängt also nicht davon ab, was man hat, sondern ob man es wertschätzen kann.

3) Der Junge muss an die frische Luft

Oma weiß Bescheid – und hat auch hier wieder die beste Lebensweisheit parat. Täglich 20 Minuten an der Luft reichen aus, um das Wohlbefinden nachweislich zu verbessern. Optimalerweise wenn die Sonne scheint, denn dann schüttet der Körper besonders viel vom Glückshormon Serotonin aus. Und ganz nebenbei kann man die Vitamin-D-Depots aufladen und so sein Immunsystem stärken.

4) Ab ins Bett

Sieben bis acht Stunden sollte man täglich schlafen, um dem Körper genug Zeit zur Erholung zu geben. So sind Sie am nächsten Morgen fitter und damit weniger anfällig für negative Gefühle, Sorgen und innere Anspannung.

5) Vorfreude ist die schönste Freude

Das ist nicht nur ein kluger Spruch, sondern wissenschaftlich erwiesen: die Planung eines Urlaubs wirkt sich zum Beispiel länger auf das Wohlbefinden aus als der Urlaub selbst. Sie dürfen also gerne in Tagträumen schwelgen und die Glücksgefühle voll auskosten.

6) Sport ist Mord – zumindest für die schlechte Laune

Sport macht nicht nur fit, sondern auch glücklich. Wir Menschen sind ja von Natur aus darauf gepolt, uns viel zu bewegen. Heute jagen wir eher selten einen Bären oder sammeln unsere Früchte im Wald. Die sportliche Betätigung brauchen wir aber trotzdem, um Körper und Geist in Schwung zu halten. Also: Laufschuhe an und ab geht die Post!

7) Nicht geknickt sein

Die Körpersprache hat direkten Einfluss auf unsere Stimmungslage. Eine aufrechte, aber entspannte Haltung macht gleich selbstbewusster und glücklicher und kann Stress reduzieren. Außerdem hat die eigene Haltung natürlich immer eine Wirkung nach außen: Wer offen und positiv auftritt, wird auch von der Umwelt als sympathisch wahrgenommen und freundlich behandelt – so wird das Wohlbefinden noch zusätzlich gesteigert.

Autor

Anna Rüppel

Anna Rüppel ist mit 1,78 m die Größte, wenn es um Ausbildung und Beruf geht. Als Kind war sie kleiner.