Zu viele Namen im neuen Büro?

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Der Berufseinstieg oder -wechsel ist immer verbunden mit einer großen Vorstellungsrunde und vielen neuen Namen. Zumindest die Ihrer Vorgesetzten sollten Sie gleich zu Beginn verinnerlichen. Dazu gibt es ein paar Tricks.

Neu im Büro? Sicher leben Sie sich schnell ein. Es gibt ja eine Einarbeitungszeit, die Sie mit Ihrer Tätigkeit, Ihren Aufgaben und den üblichen Vorgehensweisen vertraut macht. Schnell treffen Sie auch auf den Chef, den direkten Vorgesetzten und diverse Kollegen, mit denen Sie in Zukunft eng zusammenarbeiten. Zu Beginn wissen Sie zwar noch nicht genau, wer in Ihrem Arbeitsalltag eine entscheidende Rolle spielen wird, dennoch sollten Sie von Anfang an versuchen, sich so viele Namen und Gesichter wie möglich zu merken.

Informationsflut

Einfacher gesagt, als getan. In Ihren ersten Tagen sind Sie womöglich die Aufmerksamkeit in Person, voller Tatendrang und motiviert. Das sollte es einfach machen, Informationen aufzunehmen. Doch in dieser Zeit stürzt so viel Neues auf Sie ein, dass Namen leider nur einen der hinteren Ränge auf der Skala der Wichtigkeit einnehmen. Was nützt es Ihnen schließlich, wenn Sie wissen, dass der Herr im Nachbarbüro Roland Neubauer heißt, Sie aber keine Ahnung vom Ablagesystem haben.

Dennoch wollen Sie einen guten Eindruck hinterlassen und nicht ewig der Neue und Fremde bleiben. Nur wie hält man all diese Meier, Müller und Schmitt auseinander? Und wer waren doch gleich Erwin, Gerd und Harald?

Hilfe für das Namensgedächtnis

Glücklicherweise gibt es für die meisten Probleme im Alltag eine Lösung – sogar beim Merken von Namen. Mit genügend sozialer Kompetenz und einigen Eselsbrücken können Sie schnell alle Personen im Umkreis benennen. Tricks dazu hat Lena Wittneben in ihrem Artikel „6 Tipps, um sich Namen zu merken“ vom 12. April 2019 auf capital.de zusammengetragen.

Neben interessanten Techniken, wie dem Vorstellen ungewöhnlicher Bilder zu den Namen oder einem Merksatz, gibt die Autorin auch ganz allgemeine und eigentlich selbstverständliche Hinweise – aufmerksames Zuhören zum Beispiel. Das hört sich sehr unspektakulär an, doch seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wenn Sie im Gespräch sind und auf dem Tisch direkt neben Ihnen summt Ihr Handy plötzlich, bekommen Sie dann jede Äußerung zu 100 Prozent mit? Bleibt diese Information tatsächlich langfristig haften oder sind Sie bereits am Rätseln, wer Ihnen geschrieben hat?

Nehmen Sie sich die kleinen Stichpunkte aus dem Artikel zu Herzen und Ihnen geht zumindest das Menschliche im neuen Job leicht von der Hand. Und wenn Sie jemanden mit Namen ansprechen und etwas fragen, hilft er Ihnen sicherlich gerne.

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Katharina Boyens

Seit März 2016 wird das Redaktionsteam des Euro Akademie Magazins durch Katharina Boyens als Online-Redakteurin verstärkt. Die Germanistin und Anglistin informiert Sie regelmäßig mit Beiträgen in verschiedenen Rubriken.


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