Businet Student Conference 2018 – Ich war dabei!

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Die Schülerin Julia Banaszek von der Euro Akademie Dortmund reiste Ende November für die Businet Student Conference nach Edinburgh. Fünf Tage lang nahm die angehende Fremdsprachenkorrespondentin an der Veranstaltung teil, sammelte eindrucksvolle Erfahrungen und nutze die Gelegenheit, ihre Sprachen Englisch und Spanisch noch zu vertiefen.

Vom 25. bis zum 29. November 2018 fand in Edinburgh die Businet Student Conference zum Thema „Thinking Employability“ statt. Das Programm der Konferenz fing offiziell um 14 Uhr mit einer Schnitzeljagt durch Edinburgh an. Alle Teilnehmer wurden in Fünfergruppen eingeteilt und mussten zusammen Selfies vor bestimmten Sehenswürdigkeiten schießen. Diese Aufgabe diente dazu, sich innerhalb der Gruppen kennenzulernen und gleichzeitig etwas von der Stadt zu sehen.

Um 18 Uhr fand der Global Aperitif statt. Dabei waren die Gäste eingeladen, Essen aus dem eigenen Land mitzubringen. Jedem Land wurde ein Tisch zugewiesen, welcher nach Belieben dekoriert werden konnte. Der Abend wurde mit Konversationen, Gelächter und Essen beendet.

Wichtiges rund um die Arbeitssuche

Am Montag, dem ersten vollständigen Tag der Businet Student Conference, ging das offizielle Programm von 9 Uhr bis 17 Uhr. Der Konferenzraum befand sich im Royal College of Physicians, welches in der Nähe des Hotels lag. Nachdem jeder einen Platz eingenommen hatte, begann David Taylor mit einer Einleitung, bevor er das Wort an David Allen übergab. Dieser stellte sein Thema vor: „If you don’t take control of where you are heading, you will always end up somewhere you don’t want to be“. Um die Stimmung im Saal etwas aufzulockern, spielte er mit allen das Spiel „Heed’s or Bahoochie’s“.

In seiner Präsentation sprach er über die Schlüsselschritte zum Finden und Sichern des richtigen Jobs. Da der Schwerpunkt der Konferenz auf Employability lag, wurde in der Präsentation dargestellt, wonach Arbeitgeber suchen und wie man in der Masse heraussticht.

Die zweite Präsentation des Tages wurde von Matthias Limbach durchgeführt, welcher über das Thema „Taking control of your future“ referierte. Es wurden Fragen besprochen wie: Was sind deine Ziele? Wer kann dir dabei helfen? Das Thema „Stand out from the crowd – prepare yourself to get your first job“ von Florian Hoeltje, behandelte noch einmal die Problematik, wie man sich von der Masse abhebt und was einem bei einem Vorstellungsgespräch erwartet.

Die Zuhörer werden selbst aktiv

Als Vierter gab Stuart Moss eine kurze Einleitung zu Employability Skills und gab jeder Gruppe die Aufgabe, aus vorgegebenen Wörtern ein Lied, ein Gedicht oder einen Rap bis Mittwochabend zu kreieren.

Daraufhin stellte David Taylor das Thema „Rationale reflective thinking and emotional intelligence“ vor. Er ging auf menschliche Emotionen ein und darauf, wie sehr Emotionen und Körpersprache Leute beeinflussen können.

Zuletzt gab uns Dale Lyon einen Einblick in „Experiential Learning and the Tuesday Programme“. Es wurden jeweils drei Gruppen zusammengemischt und jedem wurde eine Aufgabe zugeteilt.

Überleben in der Katastrophenzone

Am Dienstag trafen wir uns um 8.30 Uhr und fuhren mit Bussen Richtung Falkirk, wo wir an einer Wiesenfläche rausgelassen wurden. Jede Gruppe bekam eine Auswahl an Materialien wie Streichhölzer, Eimer und Holzstäbe bereitgestellt.

Am vorherigen Tag hatten wir bereits eine Liste mit Aufgaben bekommen, die wir in der „Katastrophenzone“ umsetzen sollten. Dazu gehörte das Anfachen eines Feuers, das Bauen eines Unterschlupfs und das Säubern von Wasser. Wie erwartet, lief alles recht chaotisch ab, da keiner in der Gruppe die Führung übernahm. Das resultierte darin, dass manche sich beteiligten und andere gar nichts taten. Das Ziel der ganzen Übung war es jedoch zu erkennen, was schiefgelaufen war und darüber zu reflektieren.

Die Übung war gegen 12 Uhr vorbei und wir machten uns auf den Rückweg. Dabei wurden Fotostops bei den Kelpies und den Forth Bridges gemacht. Zurück in Edinburgh waren wir gegen 16 Uhr. Der Rest des Tages stand uns frei zur Verfügung.

Was ist nötig im Berufsleben?

Am Mittwoch fand Stuart Moss’ Präsentation über „Recognizing and developing employability skills“ an der Royal Society of Edinburgh statt. Er erzählte uns etwas von seiner Lebensgeschichte, welche äußerst interessant war. Daraufhin setzten wir uns in unseren Gruppen zusammen und bearbeiteten kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Erstellen einer Liste zu der Frage „Wonach suchen Arbeitgeber?“.

Die Aufgaben sowie Stuart Moss’ Präsentation waren sehr aufschlussreich und demonstrierten sehr gut, dass man sein Leben nicht vorausplanen kann, Chancen ergreifen soll und manchmal etwas riskieren muss, um in der Arbeitswelt weiterzukommen.

Ein gelungener letzter Abend

Danach war ein Besuch im Schloss von Edinburgh geplant, jedoch machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn das Gebäude wurde aufgrund von starkem Wind geschlossen.

Am Abend fanden wir uns alle im Place Hotel für ein BBQ zusammen. Zum Abschluss präsentierte jede Gruppe ihr Projekt. Der Sinn der Aufgabe war es, dass wir aus unserer Komfortzone heraustreten, und es klappte fantastisch. Jede Gruppe hatte ausnahmslos Spaß und selbst die Lehrer und Redner präsentierten ein Lied.

Große Worte zum Abschluss der Businet Student Conference

Donnerstag war der letzte Tag der Konferenz. Wir befanden uns wieder an der Royal Society of Edinburgh. Den Anfang machte Dale Lyon mit einer kurzen Feedback Session zu Dienstag. Er erklärte uns den Sinn der Aufgabe und hob unsere Fehler heraus und wie wir sie in Zukunft beheben können.

„Emotional Intelligence and how it improves Employability“ war das Thema von Julia Huisman vorgestellt. Hauptsächlich wurde über Körpersprache gesprochen sowie kulturelle Unterschiede dabei. Lorenzo Mule Stagno setzte danach mit einer erweiterten Präsentation zu „Emotional Intelligence“ ein.

Den Abschluss der Konferenz machte David Taylor, der sich bei allen Teilnehmern und Rednern bedankte. Er fasste die positiven wie auch die negativen Aspekte der vergangenen Tage zusammen und gab noch einmal Anregungen zum Nachdenken. Damit endete die Konferenz.

Eine bereichernde Veranstaltung

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass die Businet Student Conference eine einmalige Chance war, etwas Neues zu sehen, zu lernen und Leute zu treffen, mit denen man sonst wahrscheinlich nie ins Gespräch gekommen wäre. Es ist unfassbar, wie motivierend und inspirierend die Vorträge waren und wie viel man in so wenigen Tagen an Erfahrungen sammeln kann.

 

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Schüler der Euro Akademie

In dieser Rubrik schildern Schüler der Euro Akademien ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema Ausbildung, berichten über Projekte, Praktika oder Veranstaltungen und geben anderen Lernenden wertvolle Tipps. Sie gehen dabei auf Fragen ein, auf die sie vor und in ihrer Ausbildungszeit selbst gern Antworten gehabt hätten.


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