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07.10.2019

Pflege im Fokus – Teil I

Mein Name ist Karin Mühlhoff und ich unterrichte in der Berufsfachschule für Sozialassistenz im musisch-kreativen Lernfeld 4. Daneben besuche ich unsere Schüler*innen aber auch in den verschiedenen Praktika. Diese Praktikumsbesuche liebe ich als betreuende Lehrkraft besonders, da ich auf diese Weise viele sehr unterschiedliche Bereiche und Einrichtungen kennenlernen kann. 

Viele unterschiedliche Möglichkeiten für Senioren

Man muss jedoch wissen, dass ich mich ich auf der Zielgeraden meiner beruflichen Tätigkeit befinde, d.h. demnächst verabschiede ich mich in den Ruhestand. Daher fand das derzeitige sozialpflegerische Praktikum meine spezielle Aufmerksamkeit, da ich mir gelegentlich schon mal den ein oder anderen Gedanken mache, wo ich dann (wenn es soweit ist) Aufnahme finden möchte.

Es ist toll, was es da mittlerweile so für unterschiedliche Möglichkeiten wie Tagespflege/-stätten, Altenclubs, Altenstifte, Wohngemeinschaften, Pflegewohnhäuser, Seniorenwohnparks und Seniorenpflegeheime gibt – für jeden also eigentlich etwas Passendes. Der gesundheitliche Zustand der Bewohner reicht von geistig und körperlich relativer Beweglichkeit bis hin zu mittlerer/starker Beeinträchtigung (im Rollstuhl sitzend bzw. bettlägerig) und/oder Demenz.

Man erhält viel Dankbarkeit

Viele Schüler*innen haben vor dem Praktikumsantritt Befürchtungen, da sie nicht einschätzen können, ob sie den Aufgaben, welche auf sie zukommen, gewachsen sein werden. Wir können sie aber meist beruhigen und empfehlen den besonders Ängstlichen einen Platz im Betreuungsbereich. Hier unterstützen sie die Senioren bei der Alltagsbewältigung bzw. sorgen für entsprechende Angebote (Spiele, Vorlesen/Erzählen, Spazierengehen, Singen etc.).

Interessant ist zu beobachten, wie sich die Haltung/Einstellung vieler Schüler*innen gegenüber den Senioren während eines solchen Praktikums positiv verändert und einige sogar eine Weiterbildung/spätere Arbeit im Altenpflegebereich in Erwägung ziehen (Motto: „Die Kinder sind mir zu laut/unruhig. Von den Senioren erhält man so viel Dankbarkeit.“)

Ausblick: Möchte ich mich später einmal von Menschen wie unseren Schüler*innen betreuen/pflegen lassen? – Wie für jeden anderen sozialen Bereich auch gibt es ebenfalls für das sozialpflegerischen Tätigkeitsfeld wirklich super geeignete und emphatische „Perlen“, die sich mit viel Freude und Engagement ihrer Klientel zuwenden. 

Text: Karin Mühlhoff

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.

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